Aufbewahrungsort [a] Augsburg, Staats- und Stadtbibl., Fragm. germ. 31
Fragment 1 Doppelblatt
Aufbewahrungsort [b] Köln, Hist. Archiv der Stadt, Best. 7050 (Hss.-Fragm.) A 44
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Gottfried von Straßburg: 'Tristan' (f1/f)
Blattgröße 240 x 170 mm
Schriftraum 175 x 115 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 41
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit Mitte 13. Jh. (Wetzel S. 108)
Schreibsprache (west)alem. (Klein S. 164)
Abbildung Wetzel S. 437f.
Literatur
  • Karl Schröder, Bruchstücke einer Handschrift von Gottfrieds Tristan, in: Germania 17 (1872), S. 462 (mit Kollation von [b]). [online]
  • Friedrich Ranke, Die Überlieferung von Gottfrieds Tristan, in: ZfdA 55 (1917), S. 157-278, 381-438, hier S. 397f., 405. [online]
  • Karl Menne, Deutsche und niederländische Handschriften (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, Sonderreihe: Die Handschriften des Archivs X,1), Köln 1931-1937, S. 42f. (Nr. 37). [online: bis S. 146] [online: ab S. 147]
  • Karl Marold (Hg.), Gottfried von Straßburg, Tristan. Dritter Abdruck mit einem durch F. Rankes Kollationen erweiterten und verbesserten Apparat besorgt und mit einem Nachwort versehen von Werner Schröder, Berlin 1969, S. LIII, 287.
  • Hans-Hugo Steinhoff, Bibliographie zu Gottfried von Straßburg (Bibliographien zur deutschen Literatur des Mittelalters 5), Berlin 1971, S. 19.
  • Thomas Klein, Ermittlung, Darstellung und Deutung von Verbreitungstypen in der Handschriftenüberlieferung mittelhochdeutscher Epik, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 110-167, hier S. 164.
  • René Wetzel, Die handschriftliche Überlieferung des 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg. Untersucht an ihren Fragmenten (Germanistica Friburgensia 13), Freiburg/Schweiz 1992, S. 49, 105-109, 122f., 404-411 (mit Abdruck von [a]).
  • Evelyn Scherabon Firchow unter Mitarbeit von Richard Hotchkiss (Hg.), Gottfried von Strassburg, Tristan und Isolde. Diplomatische Textausgabe der Zimelien-Handschrift Codex Vindobonensis 2707 mit Konkordanzen und Wortlisten auf CD, Stuttgart 2004, S. XXII.
  • Walter Haug und Manfred Günter Scholz (Hg.), Gottfried von Straßburg, Tristan und Isold. Mit dem Text des Thomas, hg., übersetzt und kommentiert von W. H., 2 Bde. (Bibliothek des Mittelalters 10-11, Bibliothek deutscher Klassiker 192), Frankfurt a.M. 2011, hier Bd. 2, S. 223.
Archivbeschreibung [b] A. Neukirchen (1913) 2 Bll.
Ergänzender Hinweis 1) Aus dem gleichen Skriptorium stammen: das 'Tristan'-Fragment m (Berlin, Staatsbibl., mgf 923 Nr. 4), vermutlich das verschollene 'Tristan'-Fragment h (Privatbesitz Auktionshaus L. Rosenthal, München) und vielleicht auch das deutlich jüngere 'Tristan'-Fragment l (Berlin, Staatsbibl., mgf 923 Nr. 5).
Eventuell vom gleichen Schreiber wie das 'Tristan'-Fragment m (Berlin, Staatsbibl., mgf 923 Nr. 4); gegen eine kodikologische Zusammengehörigkeit spricht nur der zu erschließende Lagenaufbau (vgl. dazu Wetzel S. 107).
2) Ein Mikrofilm des Kölner Fragments befindet sich in: Marburg, Institut für deutsche Philologie des Mittelalters im Fachbereich 9 der Philipps-Universität (Signatur MRF 622) und in in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften - Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters.
Mikrofilm: Hill Museum & Manuscript Library (Source 36198).
  Mai 2011

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