Aufbewahrungsort Nürnberg, Stadtbibl., Cod. Cent. IV, 43
Codex noch 173 Blätter (ursprünglich 238 Blätter)
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Der Heiligen Leben' (N6)
Blattgröße 317 x 240 mm
Schriftraum 227-235 x 158-166 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 40-41
Besonderheiten alte Blattzählung in römischen Ziffern (I-CCXXXVI) auf der Vorderseite unter dem Text (vgl. Schneider S. 58)
Entstehungszeit "Ende des 14. Jahrhunderts, spätestens erstes Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts" (Brand/Jung/Williams-Krapp S. XL)
Schreibsprache nürnberg. (Schneider S. 59)
Schreibort "höchstwahrscheinlich im Nürnberger Dominikanerkloster [...] für das dominikanische Schwesternkloster St. Katharina geschrieben" (Brand/Jung/Williams-Krapp S. XL).
Abbildung Schubert S. 425 [= Bl. 44r] (Farbabb.)
Literatur
  • Karin Schneider, Die deutschen mittelalterlichen Handschriften. Beschreibung des Buchschmucks: Heinz Zirnbauer (Die Handschriften der Stadtbibliothek Nürnberg I), Wiesbaden 1965, S. 58f. [online]
  • Karl Firsching, Die deutschen Bearbeitungen der Kilianslegende unter besonderer Berücksichtigung deutscher Legendarhandschriften des Mittelalters (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg 26), Würzburg 1973, S. 65f., 77 (Nr. 57).
  • Werner Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare des Mittelalters. Studien zu ihrer Überlieferungs-, Text- und Wirkungsgeschichte (Texte und Textgeschichte 20), Tübingen 1986, S. 223.
  • Margit Brand, Bettina Jung und Werner Williams-Krapp (Hg.), Der Heiligen Leben, Bd. II: Der Winterteil (Texte und Textgeschichte 51), Tübingen 2004, S. XLf. (N6).
  • Martin J. Schubert, Deutsche Legendensammlung "Der Heiligen Leben", in: Elisabeth von Thüringen - eine europäische Heilige. Katalog, hg. von Dieter Blume und Matthias Werner, Petersberg 2007, S. 425 (Nr. 279).
  • Dokumentierende Rekonstruktion der Bibliothek des Nürnberger Katharinenklosters. [online]
Archivbeschreibung Hans Diptmar (1931) 9 Bll.
Ergänzender Hinweis "Im 19. Jahrhundert wurden 62 beschriebene Blätter von einem Bibliothekar jeweils aus der Mitte der Lagen herausgeschnitten und veräußert" (Brand/Jung/Williams-Krapp S. XL).
  Daniel Könitz, November 2016