Aufbewahrungsort Privatbesitz Antiquariat Gilhofer und Ranschburg, Luzern, Nr. 1933/11,387 [verschollen]
[früher Nikolsburg, Fürstl. Dietrichsteinsche Bibl., (im Schrank J I. [c])]
Codex 284 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1-58r = Heinrich von Langenstein: 'Erkenntnis der Sünde'
Bl. 58v-181v = 'Gesta Romanorum', dt.
Bl. 182r-284r = 'Weichbildrecht'
Blattgröße Folio
Schriftraum unbekannt
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 33-35
Besonderheiten Die drei Texte von drei verschiedenen Händen
Entstehungszeit Text 2: 1467 (Bl. 181v). - Ob die Jahreszahl 1433 (Bl. 1r) sich auf die Zeit der Abschrift von Text 1 bezieht, muß offenbleiben; bei Rudolf ist zu Nr. 59, womit vermutlich diese Hs. gemeint ist, "(1475)" angegeben.
Schreibsprache unbekannt
Abbildung ---
Literatur
  • Beda Dudík, Handschriften der Fürstlich Dietrichstein'schen Bibliothek zu Nikolsburg in Mähren, in: Archiv für österreichische Geschichte 39 (1868), S. 417-534, hier S. 432 (ohne diese Hs.). [online] [online]
  • Josef Matzura, Zu einer Geschichte der Nikolsburger Schloßbibliothek, in: Zeitschrift des deutschen Vereines für die Geschichte Mährens und Schlesiens 26 (1924), H. 4 [= Festgabe zum 80. Geburtstage Paul Strzemchas, Brünn 1924], S. 13-28, hier S. 27.
  • Gilhofer & Ranschburg, Auktion XI: Bibliothek Fürst Dietrichstein, Schloß Nikolsburg, Luzern 1933, S. 76 (Nr. 387). [online]
  • Rainer Rudolf (Hg.), Heinrich von Langenstein, Erchantnuzz der sund (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 22), Berlin 1969, S. 49 (Nr. 59) [diese Hs.?].
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Deutsche Rechtsbücher des Mittelalters, Bd. II: Beschreibung der Handschriften, Köln/Wien 1990, S. 518 (Nr. 570a) [hier: "antea II 204 (? Dietrichstein)"].
  • Brigitte Weiske, Gesta Romanorum, Bd. 2: Texte, Verzeichnisse (Fortuna vitrea 4), Tübingen 1992, S. 121-144 (ohne diese Hs.).
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Die deutschsprachigen Handschriften der Fürsten Dietrichstein aus Nikolsburg/Mähren, in: Fata Libellorum. Festschrift für Franzjosef Pensel zum 70. Geburtstag, hg. von Rudolf Bentzinger und Ulrich-Dieter Oppitz (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 648), Göppingen 1999, S. 187-214, hier S. 210 [unter "II 204"].
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Ergänzungen zu "Deutsche Rechtsbücher des Mittelalters und ihre Handschriften", in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Germ. Abt. 131 (2014), S. 400-417, hier S. 405 (Nr. 570a).
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Matzura S. 27: "Im Schrank J I. stehen noch 3 MS, von mir neu eingetragen: [...]; c) α Henricus de Langenstein (de Hassia), - β Gesta Romanorum, - γ Ayn puech des rechten zu wichbilden sachsischer Artt (f. Magdeburg und Halle)." Dank dieser Erwähnung steht fest, daß es sich nicht um den bei Dudík erwähnten Cod. II 204 handelt, wie Oppitz vermutet hat. (Mitteilung Gisela Kornrumpf Januar 2013)
  Mitteilungen von Gisela Kornrumpf, Sine Nomine
Juli 2014