Aufbewahrungsort Warschau, Nationalbibl., Akc. 16581
Fragment 1 Blatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Johannes de Utino: Weltchronik, dt., aus dem bibelgeschichtlichen Teil; s. Ergänzender Hinweis 2
Blattgröße 400 x 300 mm (Kaliszuk/Szyller), oben erkennbar beschnitten
Spaltenzahl 2, verso-Seite unten 1
Besonderheiten kolorierte Federzeichnungen (kleine und wenige größere gerahmte Medaillons sowie ein großes auf der verso-Seite zu Sedechias; nur die Sibilla Erithea [!] auf der recto-Seite unten in gerahmtem Rechteck)
Entstehungszeit 15. Jh.
Schreibsprache md.
Abbildung Farb-Abbildung des Fragments
Literatur
(Hinweis)
  • Jerzy Kaliszuk und Sławomir Szyller, Inwentarz rękopisów do połowy XVI wieku w zbiorach Biblioteki Narodowej (Inwentarze rękopisów Biblioteki Narodowej 3), Warszawa 2012, S. 233. [online]
  • Tünde Radek, Zu den deutschsprachigen Handschriften der 'Welt­chronik' des Johannes de Utino aus dem 15. Jahrhundert, in: ZfdA 142 (2013), S. 45-55 (ohne dieses Fragment).
  • Tünde Radek, Zur Rezeptionsgeschichte der "Weltchronik" von Johannes de Utino (14.-15. Jahrhundert), in: dies., Quellen und Deutungen. Zusammengestellt und aus dem Nachlass hg. von Amália Kerekes, Budapest 2019, S. 11-84, hier bes. S. 39-48 (ohne dieses Fragment).
  • Manuscripta.pl – A guide to medieval manuscript books in Polish collections, hier unter: Warszawa (Warsaw), The National Library – Biblioteka Narodowa, Manuscript fragments: Nr. 23 (MSPL 01567). [online]
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis 1) Den Hinweis auf diesen Textzeugen verdanken wir Mag. Beata Janowska von der Nationalbibliothek Warschau. (März 2010)
2) Das Blatt stammt aus dem bibelgeschichtlichen Teil (mit dem Ende des vierten Weltalters). Zum Text vgl. in Berlin, Staatsbibl., mgf 947 den Bereich Bl. 25r-27v oder in Frankfurt, Universitätsbibl., Ms. germ. fol. 12 den Bereich Bl. 24r-25v. Nach Größe, Art der Illustration, Schreibsprache und Schrift ist das Fragment verwandt mit den drei Blättern in Frankfurt a. M., Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Linel-Sammlung LM 219.220.221, dem bisher einzigen md. Vertreter unter den dtspr. Textzeugen (vgl. dazu Radek [2013] S. 50-53; dies. [2019] S. 43-46). Dass alle vier Blätter Überbleibsel ein und desselben Codex sind, ist nicht auszuschließen. (Gisela Kornrumpf, März 2020)
  Gisela Kornrumpf (München), März 2020