Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 818
Codex 130 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-23v = 'Buoch von den fúrkomenen gnoden'
Bl. 42v-43v = 'Geistliche Himmelfahrt'
Bl. 49r-64v = Marquard von Lindau: 'Hiob-Traktat' (M2)
Bl. 65r-66v = Marquard von Lindau: 'Adventsbetrachtung' (M2)
Blattgröße 146 x 108 mm
Entstehungszeit 1441 (vgl. Bl. 129v)
Schreibsprache elsäss. (Greifenstein S. 47)
Schreibort s.u. Ergänzender Hinweis
Abbildung SW-Abbildung des Codex
Literatur
(Hinweis)
  • Karl Rieder, Der Gottesfreund vom Oberland. Eine Erfindung des Straßburger Johanniterbruders Nikolaus von Löwen, Innsbruck 1905, S. XXI. [online]
  • Josef Quint, Neue Handschriftenfunde zur Überlieferung der deutschen Werke Meister Eckharts und seiner Schule. Ein Reisebericht (Meister Eckhart. Untersuchungen 1), Stuttgart/Berlin 1940, S. 142f. (Nr. 53, Sigle M 11).
  • Wolfgang Eichler, Jan van Ruusbroecs 'Brulocht' in oberdeutscher Überlieferung. Untersuchungen und kritische Textausgabe (MTU 22), München 1969, S. 24-28.
  • Eckart Greifenstein, Der Hiob-Traktat des Marquard von Lindau. Überlieferung, Untersuchung und kritische Textausgabe (MTU 68), München 1979, S. 47-51.
  • Karin Schneider, 'Geistliche Himmelfahrt', in: 2VL 2 (1980), Sp. 1163f., hier Sp. 1163.
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Cgm 691-867 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,5), Wiesbaden 1984, S. 452-457. [online]
  • Nigel F. Palmer, Marquard von Lindau, in: 2VL 6 (1987), Sp. 81-126 + 2VL 11 (2004), Sp. 978, hier Bd. 6, Sp. 94.
  • Georg Steer, Merswin, Rulman, in: 2VL 6 (1987), Sp. 420-442 + 2VL 11 (2004), Sp. 993, hier Bd. 6, Sp. 429.
  • Florian Sepp, Bettina Wagner und Stephan Kellner, Handschriften und Inkunabeln aus süddeutschen Frauenklöstern in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in: Nonnen, Kanonissen und Mystikerinnen. Religiöse Frauengemeinschaften in Süddeutschland. Beiträge zur interdisziplinären Tagung vom 21. bis 23. September 2005 in Frauenchiemsee, hg. von Eva Schlotheuber, Helmut Flachenecker und Ingrid Gardill (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instiuts für Geschichte 235; Studien zur Germania Sacra 31), Göttingen 2008, S. 317-372, hier S. 369.
  • Bettina Wagner, piechlein mit vil stycklein. Die Eckhart-Handschriften in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in: Meister Eckhart in Augsburg. Deutsche Mystik des Mittelalters in Kloster, Stadt und Schule. Katalog zur Handschriftenausstellung in der Schatzkammer der Universitätsbibliothek Augsburg (18. Mai bis 29. Juli 2011), hg. von Freimut Löser, Robert Steinke und Günter Hägele, Augsburg 2011, S. 34-48, hier S. 45 (Nr. 37).
  • Balázs J. Nemes, Der 'entstellte' Eckhart. Eckhart-Handschriften im Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis, in: Schreiben und Lesen in der Stadt. Literaturbetrieb im spätmittelalterlichen Straßburg, hg. von Stephen Mossman, Nigel F. Palmer und Felix Heinzer (Kulturtopographie des alemannischen Raums 4), Berlin/Boston 2012, S. 39-98, bes. S. 92f.
  • Predigt im Kontext (PiK). Forschungsprojekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: Handschriften, >>> Direktlink zu dieser Handschrift. [online]
  • Eckhart Triebel, Meister Eckhart. Verzeichnis der Textzeugen. [online]
Ergänzender Hinweis Eine der Schreiberhände lässt sich in einer Reihe von in den 50er/60er Jahren des 15. Jahrhunderts entstandenen Hss. aus dem Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis nachweisen. Man kann davon ausgehen, dass das Nikolauskloster sowohl der Entstehungsort als auch die mittelalterliche Bibliotheksheimat der Hs. war (Hinweis von Balázs J. Nemes vom 4.11.2011).
  Mitteilungen von Gisela Kornrumpf, Elke Krotz, Balázs J. Nemes, Sine Nomine, Regina D. Schiewer, Eckhart Triebel
Oktober 2016

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