| Aufbewahrungsort | Berlin, Staatsbibl., mgf 488 |
|---|---|
| Codex | 394 (oder 398 ?) Blätter |
| Beschreibstoff | Papier |
| Inhalt | Bl. 2r-3r = 'Die acht Farben' Bl. 3r-5v = 'Lob der grünen Farbe' Bl. 5v-9v = 'Die sechs Farben' I Bl. 10v-14v = 'Lob der Frauen' I Bl. 14v-25r = 'Die Beichte einer Frau' Bl. 25r-28v = 'Verschwiegene Liebe' Bl. 29r-31v = 'Der schwere Traum' Bl. 32r-38r = 'Der Traum' Bl. 38r-42v = 'Die rechte Art der Minne' Bl. 43r-48v = 'Der unentwegte Liebhaber' Bl. 48v-56r = 'Die Beständige und die Wankelmütige' Bl. 56v-60r = 'Streitgespräch zweier Frauen über die Minne' Bl. 60r-62v = Gozold: 'Der Liebesbrief' Bl. 62v-66r = 'Der erste Buchstaben der Geliebten' Bl. 66r-67v = Heinrich der Teichner, Nr. 640: Merck vnnd horr ein igklich man Bl. 67v-70v = 'Wer kann allen recht tun?' Bl. 70v-82r = 'Schloß Immer' Bl. 82v-83v = 'Die Harre' Bl. 83v-86v = 'Die Heimkehr der gefangenen Geliebten' Bl. 86v-89r = 'Was Blütenfarben bedeuten' Bl. 89v-92v = 'Die beiden Schwestern' Bl. 92v-97r = 'Was allerlei Blätter bedeuten' Bl. 97r-106v = Konrad von Würzburg: 'Herzmaere' Bl. 106v-108r = 'Belehrung eines jungen Mannes' Bl. 108r-113r = 'Die Minneburg' (Reimfassung) A Bl. 113r = Rätsel: Ein Ratnus Bl. 113v-118v = 'Besuch bei der Geliebten' Bl. 118v-120v = Heinrich der Teichner, Nr. 119: Frauenklage Bl. 120v-126r = 'Das Strohkränzlein' Bl. 126r-129v = 'Das Meiden' Bl. 129v-130v = 'Das Scheiden' Bl. 130v-131r = 'Abschiedsgruß' Bl. 131v-134v = 'Die goldene Fessel' Bl. 134v-142r = 'Neujahrsgrüße auf 1441-48' Bl. 142r-145r = Quodlibet Bl. 145r-149r = Peter Suchenwirt: Das würffellspill Bl. 149r-149v = 'Klage eines verlassenen Liebhabers' Bl. 149v-156v = 'Die versuchte Treue' Bl. 157r-159r = 'Minneklage eines Mannes' Bl. 159r-163v = 'Herz und Leib' Bl. 164r-165r = 'Liebesklage eines Mannes' Bl. 165r-167r = 'Sehnsuchtsklage einer Frau' Bl. 167v-174r = 'Wahre und falsche Liebe' Bl. 174v-182r = 'Der Maienkranz' Bl. 182r-190v = 'Der Minne Regel' Bl. 190v-198r = 'Der Krautgarten' Bl. 198v-202v = 'Mai und August' Bl. 203r-203v = Jch sag, der tag, dem hag Bl. 203v-204r = Lig still meins hertzenn traut gespill Bl. 204r-205v = Jch Thummer wechter tritt da her Bl. 205v-206r = Stanndt auff stand auff die nacht ist lang Bl. 206v-207r = Wann ich ansich denn lichtenn tag Bl. 207r-208r = Ausß guttem mut der wechter sanng Bl. 208v-210r = Mein einigs heyll es ist genn tag Bl. 210r-210v = Er ist ein Seylig mann Bl. 211r-211v = Es warb ein Ritter freudenreich Bl. 211v-212r = Ein Trauerig man begund sich clagenn Bl. 212v-217r = Ich hortt durch klingen suesse Bl. 217r-218r = Die nacht die will verbergenn sich Bl. 218r-219v = Ehennheym: Jch ryedt eins tags alleine Bl. 220r-220v = Jch wechter will nu singen Bl. 220v-222r = Jch wechter musz erweckenn Bl. 222r-223rv = Gutt wechter ich bin kommen Bl. 223r-224v = Die nacht die will verbergenn sich Bl. 224v-224v = Vom Meyenn: Hilff wunigklicher suesser mey Bl. 225r-225r = Mönch von Salzburg: Vonn Klaffernn (Pfuch Rumer lieger klaffer) Bl. 225v-227r = Von lieb: Mein lieber hortt durch alle dein guet Bl. 227r-227v = Einig will ich pleybenn dein Bl. 227v-228v = Allein Ann allenn zweiuell dein Bl. 228v = Ein entßsagung: Bisz wilkomen liebes Junckfrewlein zartt Bl. 229r = Gesegenn dich gott liebs frawlein zartt Bl. 229v = Neujahrsliebeslied: Jch gib mich ganntz zewillenn dir Bl. 229v-230r = Von verlanngenn: Verlangen pangenn thut mein hertz Bl. 230r-230v = Von Zuuersicht: Das wetter will verkerenn sich Bl. 230v-231r = Vonn Zueiuell: Der hochste schatz Inn dieser zeitt Bl. 231v = Jch brueff woll wer der welt will pflegen Bl. 231v-232r = Ein newes Jar: Zum Newenn Jar bin ich bereytt Bl. 232r-232v = Vonn lieb: Mein hochste fraw Inn lieber gir Bl. 233r = Wes bekummert nun mein hertz sich Bl. 233r-233v = Ein wolgeziertes frewelein Bl. 233v = Dein allein vnnd niemants me Bl. 234r = Jch hoff lob dich fur all diesz weltt Bl. 234v = Als mein gemutt Bl. 234v-235r = Oswald von Wolkenstein (Kl. 56, v. 20-22): Vonn merckernn (Jch bruff gar dick) Bl. 235r-235v = Ein New Jar: Ein seyligs Jar zw diesem new Bl. 235v-236r = Brattenn: Der hochste schatz vnnd groste freud Bl. 236v = Jch freue mich zw aller stundt Bl. 237r = Ach wertter mey verspett dich nit Bl. 237r-237v = Zum meyenn: Jch wunsch Ir gluck vnnd alles gut Bl. 237v-238r = Mir ist woll kund Im hertzenn grundt Bl. 238v = In Meinem hertzenn liebst dir mir Bl. 238v-239r = Ein gutte Nacht: Hor hor mein wortt Bl. 239r-239v = Als mein gemutt hat sich gewanndt Bl. 239v-240r = Gar senlich trag ich teglich pein Bl. 240v = Merck liebstes lieb ich bin der dein Bl. 240v-241r = Lieb willig solt due findenn mich Bl. 241r-241v = Mein allerliebstes gedennck all trew Bl. 241v = Ach scheydenn due vill sende nott Bl. 241v-242r = Mein hertz mein mutt vnnd all mein synn Bl. 242r-242v = Oswald von Wolkenstein ( Kl. 88): Vierhundertt Jar auff erdenn Bl. 242v-243r = Ein erbiettung: Erweltte allerliebste meydt Bl. 243r-243v = Vonn senenn: Jch leb on trost Inn Ir gewalt Bl. 243v-244r = Jch wunsch der zartten gluckes vill Bl. 244r-244v = Was ich vonn trewenn ye furbracht Bl. 244v-245v = Oswald von Wolkenstein (Kl. 91): Freuntlicher blick Bl. 245v-246 = Vom wein: Wein wein vonn dem Reynn Bl. 246r-246v = Vonn meydenn: Meydenn hat mich ser verwundt Bl. 246v-247r = Jch Gedennck ann sie an abelon Bl. 247r-249r = Neidhart: Lieder (e) Bl. 249v- 250r = Der wintter hatt mit seiner keltt Bl. 250r-250v = Die vasennacht lest vnns mit freuden loben Bl. 251r-251v = Mich frewet Inigklichenn Bl. 251v-252r = Woll auff zefreudenn alle Bl. 252r-252v = Hett ich nur ein stublein warm Bl. 252v-253r = Nun grusz dich gott du schones mein lieb Bl. 253r-253v = Zue freuden darff mich nyemant zelen Bl. 254r-254v = Der winter will mich berawben meiner freud Bl. 255r = Zartt Mynigklichs frewelein Bl. 255r-256r = Gott grues dich fraw zw diesem newen Jar Bl. 256r-257r = Zu gutter nacht: Mein mutt ist mir betrubett Bl. 262r-268r = Peter Suchenwirt: Der Widertail Bl. 268v-271v = Fröschel von Leidnitz: 'Belauschtes Liebesgespräch' Bl. 271v-276r = 'Der Frau Venus neue Ordnung' Bl. 276v-277v = 'Die sieben Farben' Bl. 277v-280r = 'Von der grauen Farbe' Bl. 280r-281v = Fabel von Weib und Hahn Bl. 282r-283v = Fabel von Fisch und Henne (Pseudo-Teichner) Bl. 283v-285r = 'Von dem üblen Weib' II / 'Das böse Weib und die Teufel' (jüngere Version) Bl. 285r-286v = 'Ehren und Höhnen' Bl. 287r-288v = 'Des Vögleins Lehren' Bl. 288v-289v = Teichner (Nr. 555): Armer Hofmann [zusammengeschrieben mit folgendem Text] Bl. 290r-313r = Der elende Knabe: 'Der Minne Gericht' Bl. 313v-322v, 327v-328r = 'Auslegung der Blätter und Blumen' Bl. 322v-323r = Lobett alle zungenn gotts leichnam Bl. 323r = Wann ich mit leybe nit kummen mag Bl. 323v = Die stundt verkurtzt: Leb nit dein gleich auff weytter erde Bl. 324r = Ich hab kein Trost dan allein hoffnung: Auff dieser erd mein hertz das gertt zw dienen dir Bl. 324v = Diese zwey gesetz gehorn herfu zw dem liede Lobet alle zungn etc: Darumb wir billich neygenn sollen Bl. 324v-325r = Hilff du ewiges wort gie den leyb der soll dort: Ausz hertzenn gir entpeut ich dir Bl. 325r = Ich lob ann trost: Sich sennd mein hertz mit schmertz nach dir Bl. 325v-326r = Sunst nicht 100 zeitt begnad die hoffnunge: Jch hoff es sey ser fast woll muglich Bl. 326v = Mein einigs A ich dein bleyb Bl. 326v-327r = So hab ich all mein tag gehortt Bl. 327r-327v = Mein hertz das ist bekummertt ser Bl. 327v-328r = 'Auslegung der Blätter und Blumen' [s. auch oben Bl. 313v-322v] Bl. 328v = Mit angst vnnd nott bisz auff denn todt Bl. 328v/329r-329v = Lang ist nit ewig: Wollan wollan nur weytt hindan ist gut Bl. 330r = Nach lust hett ich mir außerwelt die fraw Bl. 330v-331r = Ach hilff mich leytt vnnd senlich clag Bl. 331v = Ein lidt fur selgendt: Hertzlich verlanngenn mich ser bekrennck Bl. 332r = Mein tag kom zach beyn gesellenn was Bl. 332v-344v = 'Schule der Minne' I Bl. 345r-364r = 'Minnewerbung' Bl. 364r-372v = 'Klage über die Untreue der Geliebten' Bl. 372v-380v = 'Liebesklage' II Bl. 381r-384v = Danck sey mir gluck beschertt Bl. 385r-388r = 'Klage über die Arglist der Klaffer' Bl. 389r-394v = 'Rat eines alten Mütterchens' |
| Blattgröße | 305 x 200 mm |
| Entstehungszeit | um 1530 (Brandis S. 213); Bl. 257r: am freyttag nach dem heiligenn pfingsttage anno domini 1530 [= 10. Juni 1530] vollendet von Martin Ebenreutter aus Würzburg (Müller/Bennewitz/Spechtler) |
| Abbildung | Farb-Abbildung des Codex |
| Literatur (Hinweis) |
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| Archivbeschreibung | Heinrich Niewöhner (o.J.) 60+2 Bll. |
| Ergänzender Hinweis | Die Handschrift wird z. Zt. von einer Forschergruppe im Rahmen des DFG-Projektes Liederbuch der Clara Hätzlerin (Neuedition) bearbeitet (vgl. Projektvorstellung. Für die Projektleitung ist Prof. Dr. Hans-Joachim Solms (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Jens Haustein (Friedrich-Schiller-Universität Jena) zuständig; weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Dr. Susanne Homeyer und Dr. Inta Knor. |
| Mitteilungen von Susanne Homeyer, Inta Knor, Sine Nomine | |
| cg, Februar 2012 |
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