Aufbewahrungsort Brandenburg, Domstiftsarchiv und -bibliothek, K 466a
[früher Fragm. aus Ink. K 466]
Fragment 1 Doppelblatt + 2 Einzelblätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Brandenburger Osterspiel'
Blattgröße ca. 210 x 150 mm
Schriftraum ca. 180 x 135 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl meist 38-42
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Der Trägerband ('Vitae sanctorum patrum', Nürnberg: Anton Koberger 1478) stammt aus der Bibliothek der St. Katharinenkirche in Brandenburg (Schipke/Pensel S. 1)
Entstehungszeit Ende 14. Jh. spätestens um 1400 (Schipke/Pensel S. 2)
Schreibsprache ostnd. Abschrift einer ostmd. Vorlage (Schipke/Pensel S. 64f.)
Schreibort evtl. Brandenburg (Schipke/Pensel S. 64)
Abbildung Farb-Abbildung aller Fragmente (Schipke/Pensel Anhang)
Literatur
(Hinweis)
  • Rolf Bergmann, Katalog der deutschsprachigen geistlichen Spiele und Marienklagen des Mittelalters (Veröffentlichungen der Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters der Bayerischen Akademie der Wissenschaften), München 1986, S. 74 (Nr. 24).
  • Renate Schipke und Franzjosef Pensel, Das Brandenburger Osterspiel. Fragmente eines neuentdeckten mittelalterlichen geistlichen Osterspiels aus dem Domarchiv in Brandenburg/Havel (Beiträge aus der Dt. Staatsbibliothek 4), Berlin 1986 (mit Textabdruck).
  • Uwe Czubatynski, Armaria Ecclesiae. Studien zur Geschichte des kirchlichen Bibliothekswesens (Veröffentlichungen der ARGE der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche 24 = Veröffentlichungen des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin 6), Neustadt a.d. Aisch 1998, S. 139.
  • Franzjosef Pensel, 'Brandenburger Osterspiel', in: 2VL 11 (2004), Sp. 276-278.
  • Paul Martin-M. Langner, Traditionen in der Literatur einer Region als gesellschaftsstrukturierende Phänomene. Zur mittelalterlichen Literatur in der Mark Brandenburg zwischen 1250-1500. 2 Bde. (Uniwersytet Pedagogiczny im. Komisji Edukacji Narodowej w Krakowie, Prace Monograficzne 516), Kraków 2009, Hauptband S. 91-113 (S. 91 mit falscher Signatur; s.u. Ergänzender Hinweis).
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Nach Auskunft von Dr. Uwe Czubatynski (Domstiftsarchiv Brandenburg) vom 28.2.2014 werden die Fragmente des Osterspiels neben dem ehemaligen Trägerband verwahrt und haben daher die Signatur K 466a erhalten. Bei der von Langner (2009) S. 91 irrtümlich angegebenen Signatur "K 22"  handelt es sich um einen Sammelband mit verschiedenen Drucken der Zeit vor und nach 1500.
  Mitteilungen von Gisela Kornrumpf
Uwe Czubatynski / Jürgen Wolf, März 2014