Aufbewahrungsort Privatbesitz Dr. Erhart Hans Brunner, Zürich
Einzelblatt (s.u. Ergänzender Hinweis)
Beschreibstoff Papier
Inhalt 'Diessenhofener Liederblatt'
Blattgröße 217 x 164 mm
Schriftraum ca. 205 x 115 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 12
Strophengestaltung Strophen abgesetzt
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Besonderheiten Punktneumen auf fünflinigem System
Entstehungszeit Ende 14. Jh. (Wasserzeichen 1396 [vgl. Lutz S. 14])
Schreibsprache alem. (vgl. Lutz S. 42)
Abbildung Farb-Abbildungen als lose Beilage bei Lutz [= vollständig]
Literatur
  • Rudolf Wegeli, Die Truchsessen von Dießenhofen, in: Thurgauische Beiträge zur vaterländischen Geschichte 47 (1907), S. 124-205, hier S. 183f., 203-205 (mit Abdruck).
  • Eckart Conrad Lutz, Das Dießenhofener Liederblatt. Ein Zeugnis späthöfischer Kultur. Mit einem Facsimile, mit einem Beitrag zur Musik von René Pfammatter und mit einer Einspielung der Lieder durch das Salzburger Ensemble Dulamans Vröudenton (Literatur und Geschichte am Oberrhein 3), Freiburg im Breisgau 1994 (mit Abdruck).
  • Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte B. Ergänzungsreihe Nr. 8), Tübingen 1999, S. 187.
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Das Diessenhofener Blatt war schon als Einzelblatt konzipiert und gilt als ältestes Zeugnis der Einzelblattüberlieferung mhd. Lieder (vgl. Lutz S. 14f.).
  Manuel Bauer, September 2008