Aufbewahrungsort Klosterneuburg, Stiftsbibl., Cod. 690
Codex 222 Blätter aus drei Teilen (I = Bl. 1-107; II = Bl. 108-128; III = Bl. 129-222)
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-103r = Leopold von Wien: 'Österreichische Chronik von den 95 Herrschaften'
Bl. 103v-106v = leer
Bl. 106v-107r = Habsburgerstammbaum bis zum Jahr 1526
Bl. 107v = leer
Bl. 108r-127v = Gottfried von Franken: 'Pelzbuch'; Bl. 127v-128r = Register
Bl. 128v = leer
Bl. 129r-222r = 'Gesta Romanorum', dt. (Redaktion a) (K2)
Bl. 222v = leer
Blattgröße 290 x 215 mm
Besonderheiten Teil I geschrieben von Hans Tuenckhl Kaplan in (Groß ?) Sierning, vgl. Bl. 103r: Die gegenbuertig kroniken vollendt durch herr Hannsen Tuenckhl die zeit cappellan zw Sirrningkh nach Cristi gepuerdt so man hat zalt vierzechen huendert unnd inn dem newnunndnewnczigisten iar am pfincztag vor unnser lieben Frawn gepuerd.
Entstehungszeit Teil I (Bl. 1-107): 1499 (vgl. Bl. 103r)
Teil II (Bl. 108-128): Anfang 16. Jh.
Teil III (Bl. 129-222): 1425 (vgl. Bl. 220v)
Abbildung Kat. dtspr. ill. Hss. Abb. 131 [= Bl. 18r]
Literatur
(in Auswahl)
  • Joseph Seemüller (Hg.), Österreichische Chronik von den 95 Herrschaften (MGH Deutsche Chroniken VI), Hannover/Leipzig 1909, S. XIVf. (Nr. 8). [online]
  • Hermann Pfeiffer und Berthold Černík, Catalogus codicum manu scriptorum, qui in bibliotheca Canonicorum Regularium s. Augustini Claustroneoburgi asservantur, Bd. 3-6 [handschriftl.], [o.J., Anfang 20. Jh.], hier Bd. 4, S. 905-907. [online]
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss, fortgeführt von Norbert H. Ott zusammen mit Ulrike Bodemann, Bd. 3,4, München 2001, S. 261-263 (Nr. 26A.14.9) und Abb. 131. [online]
  • Martina Giese, Das 'Pelzbuch' Gottfrieds von Franken. Stand und Perspektiven der Forschung, in: ZfdA 134 (2005), S. 294-335, hier S. 322.
Archivbeschreibung ---
  Christine Glaßner (Wien), Juni 2010
Mitteilung

* Angabe freiwillig

Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in den Handschriftencensus übernommen. Bitte liefern Sie vollständige bibliographische Angaben, da wir Ihren Hinweis sonst nicht bearbeiten können; kommentarlos übermittelte Links werden in der Regel nicht weiterverfolgt.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.

Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!