Aufbewahrungsort Köln, Hist. Archiv der Stadt, Best. 7020 (W*) 8
Codex noch I + 169 + I Blätter (aus zwei von der gleichen Hand stammenden Teilen zusammengebunden)
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-124v = Muskatblut: Lieder (a)
Bl. 125r = leer
Bl. 125v = Federproben, darunter kopfstehend: Freidank
Bl. 126 = leer
Bl. 127r-169v = 'Schachzabelbuch'
Blattgröße 210 x 145 mm
Schriftraum ca. 160 x 110 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 23-28 (Teil I), 28-30 (Teil II)
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Besonderheiten Schreibernennung auf Bl. 124r: Herman von Ludesdorff; beim zweiten Text Raum für Illustrationen ausgespart
Entstehungszeit 1434 (vgl. Bl. 124r)
Schreibsprache mittelfrk. (Menne S. 16)
Abbildung Kiepe [1987] [= Bl. 1r-125v]
Literatur
  • Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Muscatplut, in: Anzeiger für Kunde des deutschen Mittelalters 1 (1832), Sp. 258-260. [online]
  • Eberhard von Groote, Lieder Muskatblut's, Köln 1852 (Ausgabe der Lieder Muskatbluts nach dieser Hs.). [online]
  • Karl Menne, Deutsche und niederländische Handschriften (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, Sonderreihe: Die Handschriften des Archivs X,1), Köln 1931-1937, S. 15-17 (Nr. 12). [online: bis S. 146] [online: ab S. 147]
  • Gerard F. Schmidt (Hg.), Das Schachzabelbuch des Jacobus de Cessolis, O. P., in mittelhochdeutscher Prosa-Übersetzung (Texte des späten Mittelalters 13), Berlin 1961, S. 15.
  • Eva Kiepe-Willms, Die Spruchdichtungen Muskatbluts. Vorstudien zu einer kritischen Ausgabe (MTU 58), München 1976, S. 31-52.
  • Frieder Schanze, Meisterliche Liedkunst zwischen Heinrich von Mügeln und Hans Sachs, Bd. I: Untersuchungen (MTU 82), München 1983, S. 152-156.
  • Frieder Schanze, Meisterliche Liedkunst zwischen Heinrich von Mügeln und Hans Sachs, Bd. II: Verzeichnisse (MTU 83), München 1984, S. 14-20, 190f.
  • Eva Kiepe-Willms, Muskatblut, in: 2VL 6 (1987), Sp. 816-821, hier Sp. 818.
  • Eva Kiepe-Willms (Hg.), Muskatblut. Abbildungen zu Überlieferung: Die Kölner Handschrift und die Melodie-Überlieferung. Melodie-Teil bearbeitet von Horst Brunner (Litterae 98), Göppingen 1987.
  • Handschriftencensus Rheinland. Erfassung mittelalterlicher Handschriften im rheinischen Landesteil von Nordrhein-Westfalen mit einem Inventar, hg. von Günter Gattermann, bearbeitet von Heinz Finger, Marianne Riethmüller u.a., 3 Bde. (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf 18), Wiesbaden 1993, Bd. II, S. 1286f. (Nr. 2407). [online]
  • Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder des 12. bis 18. Jahrhunderts, hg. von Horst Brunner und Burghart Wachinger unter Mitarbeit von Eva Klesatschke u.a., Bd. 1: Einleitung, Überlieferung [darin S. 59-318: Handschriftenverzeichnis, bearbeitet von Eva Klesatschke und Frieder Schanze], Tübingen 1994, S. 190f.
  • Oliver Plessow unter Mitwirkung von Volker Honemann und Mareike Temmen, Mittelalterliche Schachzabelbücher zwischen Spielsymbolik und Wertevermittlung. Der Schachtraktat des Jacobus de Cessolis im Kontext spätmittelalterlicher Rezeption (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme. Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 496, Bd. 12), Münster 2007, S. 421f.
  • Marburger Repertorium der Freidank-Überlieferung [online]
Archivbeschreibung Aloys Neukirchen (1912) 47 Bll. + Karl Menne (1937) 5 Bll. [Nachträge]
Ergänzender Hinweis Ein Mikrofilm dieser Handschrift befindet sich in: Marburg, Institut für deutsche Philologie des Mittelalters im Fachbereich 9 der Philipps-Universität (Signatur S 75).
Mikrofilm: Hill Museum & Manuscript Library (Source 36176)
  Michael Krug (Erlangen), August 2010

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