Aufbewahrungsort Basel, Universitätsbibl., Cod. A X 130
Codex noch 322 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 19v = dt. Verse
Bl. 51v = Gebete in dt. Reimen, später: Zehn Gebote in dt. Reimen
Bl. 121r = Wie man das kindelin bitten sol
Bl. 122r = 'Ain gemaine lere'
Bl. 122v = Notae variae, lat. und dt.
Bl. 184r-184v = Predigt am 11. Sonntag nach Trinitas über Lukas 18, 11 zu Ehren der heiligen Jungfrau Maria
Bl. 186r = Vom würdigen Empfang des Sakraments, Erklärung der Ausdrücke meditare, contemplare, speculare, jubilare
Bl. 186r-186v = Nota de potentiis animae, lat. und dt.
Bl. 187r-190r = Betrachtung über die Passion Christi, Wechsel von lat. und dt. Sätzen
Bl. 190r-190v = Betrachtung über das Ave Maria, lat. und dt.
Bl. 191r-192r = Abcdarium, dt.
Bl. 192r = Dt. Predigt am 10. Sonntag nach Trinitatis
Bl. 208r-209r = Dt. Predigt über Col. III, 12 ff.
Bl. 209v-210v = Zehn inwendige Leiden Christi
Bl. 211v = Vater unser, Ave Maria, Glaubensbekenntnis
Bl. 212v-213r = Hermann (oder Johannes), Mönch von Salzburg, Hymnus Christi qui lux es et dies, dt.
Bl. 214v-216v = Regel und Lehre für Klosterleute
Bl. 216v-217r = Die goldene Regel und Lehre
Bl. 232r = Spruch des Albertus Magnus
Bl. 232v = Verse über die sieben Todsünden
Bl. 233r = dt. Text
Bl. 237r-237v = De nativitate virginis Mariae collatio, lat. mit eingestreuten dt. Sätzen
Bl. 238r-238v = Collatio de adventu Domini, dt.
Bl. 239r = Rat an Klosterbrüder
Bl. 258v-261v = Johannes Nider: Sendbrief (Bs2)
Bl. 261v-262r = Was ein Mensch zu seiner Seligkeit tun und lassen sollte
Blattgröße 210 x 140 mm
Schriftraum 140-170 x 95-120 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 36-38
Entstehungszeit 14. und 15. Jh. (Brand S. 186)
Schreibsprache meist alem. (Brand S. 186)
Literatur
(Hinweis)
  • Gustav Binz, Die deutschen Handschriften der Öffentlichen Bibliothek der Universität Basel, Bd. 1: Die Handschriften der Abteilung A, Basel 1907, S. 206-233. [online]
  • Georg Hofmann, Seuses Werke in deutschsprachigen Handschriften des späten Mittelalters, in: Fuldaer Geschichtsblätter 45 (1969), S. 113-206, hier S. 180 (Nr. 442), 187f. (Nr. 510).
  • Beat Matthias von Scarpatetti, Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz in lateinischer Schrift vom Anfang des Mittelalters bis 1550, Bd. 1: Die Handschriften der Bibliotheken von Aarau, Appenzell und Basel, Text- und Abbildungsband, Dietikon-Zürich 1977, S.109 [Nr. 294].
  • Markus Baumann, Das 'Meisterbuch' des Rulman Merswin. Textgeschichte und Teiledition, Diss. Eichstätt 1992, S. 132.
  • Margit Brand, Studien zu Johannes Niders deutschen Schriften (Institutum Historicum Fratrum Praedicatorum Romae. Dissertationes Historicae XXIII), Rom 1998, S. 186f.
  • Marburger Repertorium der Freidank-Überlieferung [online]
Ergänzender Hinweis In der Bindung zwischen Bl. 120v/121r befindet sich ein Pergamentstreifen mit einem dt.(?) Text.
  Mitteilungen von Rebecca Wenzelmann
Nathanael Busch, Juli 2013

Das Mitteilungsfeld ist bis auf Weiteres deaktiviert. Näheres siehe unter [Neuigkeiten].