zurück zum Editionsbericht

Editionsvorhaben zu mittelalterlichen deutschen Texten

Projekt: Edition frühneuzeitlicher medizinischer bzw. alchimistischer Hss. der ULB Halle: zunächst Heinrich von Pfalzpaint \'Wundarznei\'


Die hier zurVerfügung gestellten Informationen gehen auf Angaben der Herausgeber zurück. Eine Gewähr kann die DTM-Arbeitsstelle nicht übernehmen.
Name 
(ggf. Adresse)
Prof. Dr. phil. habil. Hans-Joachim Solms, 
Dr. Aletta Leipold
Institut
Forschungsprojekte 
"Mittelhochdeutsche Grammatik"
"
Referenzkorpus Frühneuhochdeutsch"

Germanistisches Institut, Abteilung Altgermanistik
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
06099 Halle

Email/Kontakt mailto:aletta.leipold@germanistik.uni-halle.de
Homepage http://www.germanistik.uni-halle.de/arbeitsstellen/65849_2194332/
gemeldet seit 2009
Abschluß
Allg. Informationen
(Mitarbeiter etc.)
11 Hss. von Ende d. 15. Jh.s bis 16. Jh., Gesamtumfang der Überlieferung ca. 2300 Seiten (über 700.000 Wortformen)
Status befindet sich im Stadium der Vorbereitung, Sichtung des Bestandes, Pilotstudie zu Rhinoplastik.

Reihe
Projektbeschreibung Die ‚Wundarznei’ des Heinrich von Pfalzpaint, ein erfolgreiches medizinisches Lehrbuch des Spätmittelalters, ist in 9 bislang bekannten Hss. überliefert. Die einzige und bis heute maßgebliche Edition basiert auf nur einer, dazu fehlerhaften Handschrift aus dem 19. Jh. (Haeser/Middeldorpf 1868). Eine neue, kritische Ausgabe der ‚Wundarznei’ ist längst überfällig (Schnell 2008, 239). Die hallische Hs. weist einen, wie Stichproben ergaben, „relativ guten Text“ (Schnell 2008, 241, Anm. 53) auf. Zudem soll die älteste Überlieferung des Textes (Hss. Bern, Stuttgart, Halle, Budapest) in die Edition einbezogen werden.