Aufbewahrungsort Privatbesitz Gräfl. Familie zu Knyphausen, Lütetsburg, ohne Sign.
[früher Aurich, Staatsarchiv, Dep. IV Msc. IX,1]
Codex 265 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-126r = Seifrit: 'Alexander' (a)
Bl. 126v = leer
Bl. 127r-222r = 'Elsässisches Trojabuch' (A1)
Bl. 222v = leer
Bl. 223r-265r = Hans Schober: 'Secretum secretorum', dt.
Bl. 265v = leer
Blattgröße 290 x 210 mm
Schriftraum 220 x 120 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 25-37
Besonderheiten Die drei Text sind zwar von drei verschiedenen Händen geschrieben, aber bereits im 15. Jh. zusammengebunden worden.
Entstehungszeit 1455 (vgl. Bl. 126r); 3. Viertel 15. Jh. (Forster S. 223)
Schreibsprache nordbair. (Pawis Sp. 1051); bair. (Witzel S. XXII)
Abbildung ---
Literatur
(in Auswahl)
  • Paul Gereke (Hg.), Seifrits Alexander. Aus der Straßburger Handschrift (Deutsche Texte des Mittelalters 36), Berlin 1932 (ohne diese Hs.).
  • Karin Schneider, Der 'Trojanische Krieg' im späten Mittelalter. Deutsche Trojaromane des 15. Jahrhunderts (Philologische Studien und Quellen 40), Berlin 1968 (ohne diese Hs.).
  • Gundolf Keil, 'Secretum secretorum', in: 2VL 8 (1992), Sp. 993-1013 + 2VL 11 (2004), Sp. 1402, hier Bd. 8, Sp. 1007 (Nr. 11).
  • Reinhard Pawis, Seifrit, in: 2VL 8 (1992), Sp. 1050-1055 + 2VL 11 (2004), Sp. 1419, hier Bd. 8, Sp. 1051.
  • Monika Reininger, Schober, Hans, in: 2VL 8 (1992), Sp. 799f., hier Sp. 799.
  • Irene Stahl, Handschriften in Nordwestdeutschland. Aurich - Emden - Oldenburg (Mittelalterliche Handschriften in Niedersachsen. Kurzkatalog 3), Wiesbaden 1993, S. 32f. [online]
  • Christoph Witzel (Hg.), Das Elsässische Trojabuch ('Buch von Troja I') (Wissensliteratur im Mittelalter 21), Wiesbaden 1995, S. XXII-XXVI.
  • Regula Forster, Das Geheimnis der Geheimnisse. Die arabischen und deutschen Fassungen der pseudo-aristotelischen Sirr al-asrār / Secretum secretorum (Wissensliteratur im Mittelalter 43), Wiesbaden 2006, S. 223-228.
Archivbeschreibung ---
  Juli 2008
Mitteilung

* Angabe freiwillig

Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in den Handschriftencensus übernommen. Bitte liefern Sie vollständige bibliographische Angaben, da wir Ihren Hinweis sonst nicht bearbeiten können; kommentarlos übermittelte Links werden in der Regel nicht weiterverfolgt.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.

Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!