Aufbewahrungsort Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 482
Codex noch 39 Blätter (s.u. Ergänzender Hinweis [1])
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-16r = Konrad Steckel: Übersetzung des China-Reiseberichts des Odorico de Pordenone (C)
Bl. 16v = leer
Bl. 17r-39v = 'Goldene Bulle', dt.
Blattgröße 278 x 206 mm
Schriftraum 200 x 130 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 35-40
Besonderheiten Schreibernennung auf Bl. 16r und Bl. 39v: Cunrat Segenschmid (s.u. Ergänzender Hinweis [2])
Entstehungszeit 1465 (Bl. 16r), 1466 (Bl. 39v)
Schreibsprache schwäb. (nach bair. Vorlage) (Strasmann S. 25)
Abbildung ---
Literatur
  • Karl August Barack, Die Handschriften der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen, Tübingen 1865 (Nachdruck Hildesheim/New York 1974), S. 327f. [BSB online] [Google Books]
  • Gilbert Strasmann (Hg.), Konrad Steckels deutsche Übertragung der Reise nach China des Odorico de Pordenone (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 20), Berlin 1968, S. 23-27.
  • Giulio Cesare Testa, Bozza per un censimento dei manoscritti odoriciani, in: Odorico da Pordenone e la Cina. Atti del convegno storico internazionale Pordenone 28-29 maggio 1982, a cura di Giorgio Melis (storia cultura arte economia 3), Pordenone 1983, S. 117-150, hier S. 134 (Nr. 97).
  • Klemens Alfen, Petra Fochler und Elisabeth Lienert, Deutsche Trojatexte des 12. bis 16. Jahrhunderts. Repertorium, in: Die deutsche Trojaliteratur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Materialien und Untersuchungen, hg. von Horst Brunner (Wissensliteratur im Mittelalter 3), Wiesbaden 1990, S. 7-197, hier S. 72.
  • Marie-Luise Heckmann, Zeitnahe Wahrnehmung und internationale Ausstrahlung. Die Goldene Bulle Karls IV. im ausgehenden Mittelalter mit einem Ausblick auf die frühe Neuzeit (mit einem Anhang [unter Mitarbeit von Mathias Lawo]: Nach Überlieferungszusammenhang geordnete Abschriften der Goldenen Bulle), in: Die Goldene Bulle. Politik - Wahrnehmung - Rezeption, Bd. II, hg. von Ulrike Hohensee u.a. (Berichte und Abhandlungen, Sonderband 12), Berlin 2009, S. 933-1042, hier S. 1025f. (Nr. 135).
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis 1) Wohl Bestandteil eines umfangreicheren Codex, da die vorhandene alte Blattzählung von 137 bis 175 reicht.
2) Vom gleichen namentlich bekannten Schreiber stammt die Handschrift Berlin, Staatl. Museen - Kupferstichkabinett, Cod. 78 A 13; da diese auf 1464 datierte Hs. exakt die gleiche Blattgröße aufweist und aus 136 Blättern besteht, ist es sehr wahrscheinlich, daß die Berliner und die Karlsruher Handschrift früher éinen Codex gebildet haben.
  August 2009