Neuigkeiten

  • Die fünf Bände der 'Ottheinrich-Bibel', die am 4. Dezember 2007 im Auftrag der 'Herzog von Sachsen Coburg und Gotha'schen Stiftung für Kunst und Wissenschaft' auf einer Auktion bei Sotheby's versteigert werden sollten, sind - wie das Auktionshaus am 30. November 2007 in einer Pressemitteilung bekannt gab - bereits vorher vom Freistaat Bayern für die Bayerische Staatsbibliothek München erworben worden; die drei anderen zur 'Ottheinrich-Bibel' gehörenden Bände befinden sich bereits seit 1950 im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek (Cgm 8010).
  • Nach Auskunft von Joachim Haber besitzt das Kölner Auktionshaus Venator & Hanstein ein bisher unbekanntes 'Parzival'-Fragment, das aus der gleichen Handschrift stammt wie das Fragment Schloß Anholt, Fürstl. Salm-Salm'sches Archiv, Membra disiecta Nr. 3. Das neue Pergamentdoppelblatt, das die Verse 614,6-622,18 überliefert, soll auf der Frühjahrsauktion 2008 des Auktionshauses Venator & Hanstein verkauft werden.
  • Auch das lange Zeit verschollene 'Iwein'-Fragment Hartmanns von Aue, das früher in der Meininger Hofbibliothek unter der Signatur Hs. 29b aufbewahrt wurde, ist wieder zugänglich. Nach Auskunft von Archivdirektor Dr. Johannes Mötsch trägt es im Meininger Staatsarchiv nunmehr die Signatur 'Archivaliensammlung HAV Nr. 478'. Weiterführende Informationen im Handschriftencensus.
  • Nach Mitteilung von Archivdirektor Dr. Johannes Mötsch (Meiningen) ist das seit Kriegsende verschollene Fragment M der 'Leipziger Predigten' der ehem. Meininger Hofbibliothek (Hs. 29a) wieder zugänglich; es trägt im Meininger Staatsarchiv nunmehr die Signatur 'Archivaliensammlung HAV Nr. 477'. Weitere Informationen im Handschriftencensus.
  • Der dritte Band zu den deutschspachigen Handschriften der ehemaligen Bibliotheca Palatina mit Beschreibungen zu den Cod. Pal. germ. 304 bis 495 ist erschienen. Neben 100 im weiteren Sinne literarischen Codices sind unter den beschriebenen Manuskripten 53 dem Fach Theologie und 17 dem Fach Geschichte zuzurechnen:
    Die Codices Palatini germanici der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 304-495). Bearb. von Matthias Miller und Karin Zimmermann (Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg VIII), Wiesbaden 2007. Harrassowitz-Verlag, 920 S. mit Abb., ISBN 978-3-447-05229-0, EUR 148,00
    Die Langversionen aller Katalogisate der medizinischen Handschriften, die alle Überschriften der Einzelrezepte enthalten, können über den Heidelberger Dokumentenserver HeiDOK konsultiert werden:
    http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/7794/
  • Alle Archivbeschreibungen aus dem ehemaligen Diözesanarchiv Breslau [heute: Breslau / Wroclaw, Bibl. des Domkapitels] und dem dortigen Domarchiv [z.T. Kriegsverlust] sind digitalisiert und über die Portalseite des Handschriftenarchivs abrufbar. Für die Handschriften des Domkapitels sind die aktuellen Signaturen bisher aber nur teilweise nachgewiesen.
  • Alle Archivbeschreibungen aus Neuburg a.D. (nach der 'Neuburger Auslieferung' von 1909 in der BSB München) sind digitalisiert und über die Portalseite des Handschriftenarchivs abrufbar.
  • Die Nationalbibliothek in Paris hat den Handschriftenkatalog von Gédéon Huet (Catalogue des manuscrits allemands de la Bibliothèque Nationale, Paris 1895) digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht. (Zum Katalog)
  • Der Leiter der Göttinger Handschriftenabteilung, Dr. Helmut Rohlfing, hat bei allen im Handschriftencensus verzeichneten Textzeugen der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen die zur Signatur gehörenden Formatangaben ergänzt, die in den alten Katalogen und daher auch häufig in der Sekundärliteratur fehlen (Übersicht).
  • Alle Archivbeschreibungen aus Preßburg/Bratislava (im HSA unter Preßburg, Archiv d. Evangelischen Gemeinde + Bibliothek d. Domkapitels + Stadtarchiv) sind digitalisiert und über die Portalseite des Handschriftenarchivs abrufbar. Bei einigen deutschen Handschriften aus dem Archiv der Evangelischen Gemeinde muß der aktuelle Besitzstatus noch eruiert werden.