Grundlagen der guten wissenschaftlichen Praxis im Handschriftencensus (HSC)

Der Handschriftencensus verbreitet und verwaltet Informationen über Inhalt und Aufbewahrungsort deutschsprachiger Handschriften aus dem Mittelalter. Er lädt Wissenschaftler ein, entsprechende Informationen in den Handschriftencensus einzubringen.

In den HSC-Katalogisaten verwendete Quellen/Informationen werden je nach ihrer Art in den Feldern "Abbildungen", "Literatur", "Archivbeschreibung" oder "Ergänzender Hinweis" nachgewiesen. Über das Mitteilungsfeld der HSC-Datenbank elektronisch eingehende oder in anderer Form an die Arbeitsgruppe Handschriftencensus übermittelte Hinweise, Korrekturen, Ergänzungen, Neufunde und Kommentare werden von der Arbeitsgruppe redaktionell bearbeitet und in angemessener Weise berücksichtigt. Alle elektronisch eingehenden Hinweise, Korrekturen, Ergänzungen, Neufunde etc. werden (intern) archiviert. Der Eingang von Mitteilungen wird ebenso wie deren Bearbeitung (nach Abschluss der Bearbeitung) automatisch bestätigt.

Grundsätzlich werden alle Sender/Geber von Hinweisen, Korrekturen, Ergänzungen etc. in einem HSC-Datenbankfeld namentlich nachgewiesen. Autoren von Katalogisaten sowie Sender/Geber von substantiellen, originalen Ergänzungen werden zudem in der Autorzeile des HSC-Katalogisats nachgewiesen oder/und bei den Hinweisen verlinkt bzw. mit entsprechenden Publikationen genannt sowie in der Liste der Mitarbeiter (http://www.handschriftencensus.de/kontakt) mit ihren Kontaktdaten aufgenommen – soweit von ihnen kein ausdrückliches Publikationsverbot ausgesprochen wird. Bei einem nur vermittelnden Link-, Literatur- oder Detailhinweis erfolgt in der Regel keine Namensnennung in der Autorzeile.

Die Arbeitsgruppe fühlt sich an die Empfehlungen der Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft" (Denkschrift = Proposals for safeguarding good scientific practice / Deutsche Forschungsgemeinschaft. – Weinheim 1998) gebunden.

Wissenschaftler, die einen Beitrag beim Handschriftencensus einreichen, erkennen damit die obigen Verfahrensregeln an.

Arbeitsgruppe Handschriftencensus
Im April 2011