| Aufbewahrungsort |
Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 189 |
| Codex |
140 Blätter |
| Beschreibstoff |
Papier |
| Inhalt |
Bl. 1r-30r = 'Apokalypse' (dt. Prosaübertragung) Bl. 30r-39v = 'Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae', dt. (D15) Bl. 40v-41v = leer Bl. 42r-95r = Österreichischer Bibelübersetzer: 'Büchlein vom Antichrist' (D) Bl. 95v-140v = Österreichischer Bibelübersetzer: 'Büchlein vom Jüngsten Gericht' |
| Blattgröße |
215 x 150 mm |
| Schriftraum |
145 x 100 mm |
| Spaltenzahl |
1 |
| Zeilenzahl |
20-25 |
| Besonderheiten |
Das von Völker beschriebene Wappen auf Bl. 1r ist das des Joseph Frhr. von Laßberg. |
| Entstehungszeit |
Mitte 15. Jh. |
| Schreibsprache |
1r-30r ostfrk. und nordbair. Formen; 30r-39v südalem.; 42r-140v westschwäb. (Völker S. 25) |
| Abbildung |
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| Literatur |
- Karl August Barack, Die Handschriften der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen, Tübingen 1865 (Nachdruck Hildesheim/New York 1974), S. 175. [online]
- Alfred Bergeler, Kleine Schriften Heinrichs von Mügeln im Cod. Vind. 2846, in: ZfdA 80 (1944), S. 177-184, hier S. 179.
- Paul-Gerhard Völker (Hg.), Vom Antichrist. Eine mittelhochdeutsche Bearbeitung des Passauer Anonymus (Kleine deutsche Prosadenkmäler des Mittelalters 6), München 1970, S. 23 (Beschreibung), S. 32 (Stemma), S. 53-115 (Edition nach dieser Hs. als Leiths.).
- Nine Robijntje Miedema, Die 'Mirabilia Romae'. Untersuchungen zu ihrer Überlieferung mit Edition der deutschen und niederländischen Texte (MTU 108), Tübingen 1996, S. 105f.
- Nine Robijntje Miedema, Die römischen Kirchen im Spätmittelalter nach den 'Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae' (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 97), Tübingen 2001, S. 56f.
- Carola Redzich, Apocalypsis Joannis tot habet sacramenta quot verba. Studien zu Sprache, Überlieferung und Rezeption hochdeutscher Apokalypseübersetzungen des späten Mittelalters (MTU 137), Berlin/New York 2010, S. 170f., 553-555, 645 (Register).
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| Archivbeschreibung |
Heinrich Niewöhner (1938) 23 Bll. |
| Ergänzender Hinweis |
1) Die Handschrift war vor 1842 zusammengebunden mit Karslruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 111. 2) Eine ausführliche maschinenschriftliche Beschreibung von Wolfgang Runschke befindet sich in der Handschriftenabteilung der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. |
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Wolfgang Runschke (Karlsruhe) / Gisela Kornrumpf (München), Dezember 2010 |
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