Aufbewahrungsort Straßburg, National- und Universitätsbibl., ms. 2743 (früher L germ. 640.4°)
Codex 303 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-2v = Mariengebet (fragmentarisch)
Bl. 2v = Predigt über die Verkündigung Mariae (fragmentarisch)
Bl. 3r-7r = Auslegung der Verkündigung Mariae
Bl. 8r-61v = Ave Maria-Auslegung
Bl. 62r-149v = 'Katharina von Alexandrien' (Prosalegende Fassung XXII)
Bl. 160r-303v = Raimund von Capua: 'Leben der hl. Katharina von Siena', dt. ('Ein geistlicher Rosengarten') (S)
Blattgröße 210 x 140 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 20-29
Besonderheiten kolorierte Federzeichnungen Bl. 7v und 262v; eingeklebter Holzschnitt Bl. 44v, ein weiterer vor Bl. 160 herausgeschnitten
Entstehungszeit um 1450 (Schmidt)
Schreibsprache elsäss.
Schreibort s.u. Ergänzender Hinweis
Abbildung
Literatur
(in Auswahl)
  • Adolf Becker, Die deutschen Handschriften der Kaiserlichen Universitäts- und Landesbibliothek zu Straßburg (Katalog der Kaiserlichen Universitäts- und Landesbibliothek in Straßburg 6), Straßburg 1914, S. 36f. [online]
  • Ernest Wickersheimer, Strasbourg (Catalogue Général des Manuscrits des Bibliothèques Publiques de France, Départements 47), Paris 1923, S. 551f. [online]
  • Peter Schmidt, Gedruckte Bilder in handgeschriebenen Büchern. Zum Gebrauch von Druckgraphik im 15. Jahrhundert (Pictura et Poesis 16), Köln/Weimar/Wien 2003, S. 448f.
  • Jörg Jungmayr, Die Legenda Maior (Vita Catharinae Senensis) des Raimund von Capua. Edition nach der Nürnberger Handschrift Cent. IV, 75, Übersetzung und Kommentar, Bd. 1: Einleitung und Text, Berlin 2004, S. LXXIV.
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss, fortgeführt von Norbert H. Ott zusammen mit Ulrike Bodemann, Bd. 6,3/4 (Heiligenleben, von Ulrike Bodemann), München 2005, S. 271f. (Nr. 51.18.4). [online]
  • Thomas Brakmann, 'Ein Geistlicher Rosengarten'. Die Vita der heiligen Katharina von Siena zwischen Ordensreform und Laienfrömmigkeit im 15. Jahrhundert. Untersuchungen und Edition, Frankfurt a.M. u.a. 2011, S. 105-111.
Ergänzender Hinweis Eine der Schreiberhände lässt sich auch in anderen Hss. aus dem Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis nachweisen (Hinweis von Balázs J. Nemes vom 4.11.2011).
  Mitteilungen von Regina Cermann, Balázs J. Nemes
Ulrike Bodemann (München), Dezember 2013

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