Aufbewahrungsort [a] Berlin, Staatsbibl., mgf 923 Nr. 18
[früher Meran, Gerichtsarchiv, ohne Sign. (1)]
Fragment 1 Doppelblatt
Aufbewahrungsort [b] Innsbruck, Universitäts- und Landesbibl., Fragm. 69A
[früher Meran, Gerichtsarchiv, ohne Sign. (2)]
Fragment 7 Doppelblätter
Aufbewahrungsort [c] Stams, Stiftsarchiv, ohne Sign. (4)
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Der Pleier: 'Garel von dem blühenden Tal' (M)
Blattgröße 340 x 260 mm
Schriftraum 275-285 x 200-205 mm
Spaltenzahl 3
Zeilenzahl 44-51
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Vom gleichen Schreiber (aber aus einer anderen Handschrift) stammen die 'Christherre-Chronik'-Fragmente in Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Hs. 7221 (Hinweis von Karin Schneider, Herrsching)
Entstehungszeit 20er Jahre 14. Jh. (Karin Schneider, briefl. am 23.2.2002)
Schreibsprache bair. (Herles S. XXII)
Abbildung Torggler S. 156f. (= [c], Bl. 1v/2r) (Farbabb.)
Literatur
  • Alois Goldbacher, Zu Pleiers Garel. Bruchstücke, in: Germania 8 (1863), S. 89-97 (mit Abdruck von [a]). [online]
  • Ignaz V. Zingerle, Zu Pleier's Garel. Die Bruchstücke der Meraner Handschrift, in: Sitzungsberichte der phil.-hist. Classe der kaiserl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 50, Wien 1865, S. 449-558 (mit Abdruck von [b]). [online]
  • Willy Scheel, Die Berliner Sammelmappe deutscher Fragmente (Ms. Germ. fol. 923), in: Festgabe an Karl Weinhold. Ihrem Ehrenmitgliede zu seinem 50jährigen Doktorjubiläum dargebracht von der Gesellschaft für deutsche Philologie in Berlin (Festschriften der Gesellschaft für deutsche Philologie 12), Leipzig 1896, S. 31-90, hier S. 46f. [online]
  • Joseph Schatz, Ein Stamser Bruchstück von Pleiers Garel, in: Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol und Vorarlberg, Dritte Folge 45 (1901), S. 193-212 (mit Abdruck von [c]). [online]
  • Hermann Degering, Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek I. Die Handschriften in Folioformat (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek VII), Leipzig 1925 (Nachdruck Graz 1970), S. 128. [online]
  • Wolfgang Herles (Hg.), Garel von dem bluenden Tal von dem Pleier (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 17), Wien 1981, S. XX-XXIII.
  • Peter Kern, Die Artusromane des Pleier. Untersuchungen über den Zusammenhang von Dichtung und literarischer Situation (Philologische Studien und Quellen 100), Berlin 1981, S. 13 mit Anm. 20.
  • Hans-Jochen Schiewer, Ein ris ich dar vmbe abe brach / Von sinem wunder bovme. Beobachtungen zur Überlieferung des nachklassischen Artusromans im 13. und 14. Jahrhundert, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 222-278, hier S. 246f. (Nr. 13). [online]
  • Werner J. Hoffmann, Konrad von Heimesfurt. Untersuchungen zu Quellen, Überlieferung und Wirkung seiner beiden Werke 'Unser vrouwen hinvart' und 'Urstende' (Wissensliteratur im Mittelalter 37), Wiesbaden 2000, S. 358.
  • Klaus Klein, Französische Mode? Dreispaltige Handschriften des deutschen Mittelalters, in: Scrinium Berolinense. Tilo Brandis zum 65. Geburtstag, hg. von Peter Jörg Becker u.a. (Beiträge aus der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz 10), Berlin 2000, Bd. I, S. 180-201, hier S. 193 (Nr. 48).
  • Armin Torggler, Das Runkelsteiner Sommerhaus - ein "Artushof"?, in: Artus auf Runkelstein. Der Traum vom Guten Herrscher (Runkelsteiner Schriften zur Kulturgeschichte 6), Bozen 2014, S. 137-158, hier S. 156f.
Archivbeschreibung [a], [b], [c] ---
  Februar 2015

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