Aufbewahrungsort Innsbruck, Universitäts- und Landesbibl., Cod. 627
Codex 357 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r–171v = Marquard von Lindau: 'Auslegung des Johannesevangeliums 1,1-14', dt.
Bl. 173r–355r = Traktat über den englischen Gruß
Bl. 355v–356r = Fünf deutsche Sprüche
Blattgröße 210 x 150 mm
Schriftraum 135-150 x 100-120 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 15-24
Besonderheiten Aufgrund des Schreiberspruches Bl. 355r Bittennd Got für die arm schreiberin liegt es nahe, daß die Handschrift über ein Frauenkloster an die ULB Tirol kam (Maria Steinach in Algund [?], s. Katalog der Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck Bd. 7).
Entstehungszeit 15. Jh.
Schreibsprache südbairisch-tirolisch
Literatur
  • Franz Joseph Mone, Altteutsche Predigten, in: Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit 7 (1838), Sp. 268-280, 393-399, 510-517, hier Sp. 517. [online]
  • Franz Josef Mone, Handschriften in österreichischen Bibliotheken, in: Der österreichische Geschichtsforscher, hg. von Joseph Chmel, Bd. II, Notizenblatt für österreichische Geschichte Nr. 2, Wien 1841, S. LI-LV, hier S. LII. [online]
  • James M. Clark, Neues über Marquard von Lindau, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 64 (1940), S. 47f., hier S. 47.
  • Nigel F. Palmer, Latein, Volkssprache, Mischsprache. Zum Sprachproblem bei Marquard von Lindau, mit einem Handschriftenverzeichnis der 'Dekalogerklärung' und des 'Auszugs der Kinder Israel', in: Spätmittelalterliche geistliche Literatur in der Nationalsprache, Bd. 1 (Analecta Cartusiana 106,1), Salzburg 1983, S. 70-110, hier S. 73.
  • Kurt Ruh zusammen mit Dagmar Ladisch-Grube und Josef Brecht, Franziskanisches Schrifttum im deutschen Mittelalter, Bd. II: Texte (MTU 86), München 1985, S. 199.
  • Nigel F. Palmer, Marquard von Lindau, in: 2VL 6 (1987), Sp. 81-126 + 2VL 11 (2004), Sp. 978, hier Bd. 6, Sp. 118.
  • Walter Neuhauser u.a., Katalog der Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck, Teil 7: Cod. 601-700 (Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 414; Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters II,4,7), Wien 2011, S. 144-146.
Archivbeschreibung Hans Moser (1930)
  Petra Ausserlechner (Innsbruck), August 2011

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