Aufbewahrungsort Frankfurt a. M., Stadtarchiv, Privilegien 107a [verbrannt]
Codex 36 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Goldene Bulle', dt.
Blattgröße 235 x 165 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 22-27
Entstehungszeit 70er Jahre des 14. Jh.s (Harnack S. 183); ca. 1365-71 (Matthäus S. 43)
Schreibsprache md. (Matthäus S. 43)
Abbildung ---
Literatur
  • Otto Harnack, Das Kurfürstencollegium bis zur Mitte des vierzehnten Jahrhunderts. Nebst kritischem Abdrucke der ältesten Ausfertigung der Goldenen Bulle, Gießen 1883, S. 182-184.
  • Wilhelm Altmann, Die alte Frankfurter Deutsche Übersetzung der Goldenen Bulle Kaiser Karls IV., in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Germ. Abt. 18 [31] (1897), S. 107-147 (mit Abdruck). [online]
  • Wolfgang D. Fritz (Bearb.), Die Goldene Bulle Kaiser Karls IV. vom Jahre 1356 (MGH Fontes iuris Germanici antiqui 11), Weimar 1972, S. 31. [online]
  • Michael Matthäus, Das Frankfurter Exemplar der Goldenen Bulle, in: Die Kaisermacher. Frankfurt am Main und die Goldene Bulle 1356-1806. Aufsätze, hg. von Evelyn Brockhoff und Michael Matthäus, Frankfurt a.M. 2006, S. 40-63, hier S. 43, 52f.
  • Marie-Luise Heckmann, Zeitnahe Wahrnehmung und internationale Ausstrahlung. Die Goldene Bulle Karls IV. im ausgehenden Mittelalter mit einem Ausblick auf die frühe Neuzeit (mit einem Anhang [unter Mitarbeit von Mathias Lawo]: Nach Überlieferungszusammenhang geordnete Abschriften der Goldenen Bulle), in: Die Goldene Bulle. Politik - Wahrnehmung - Rezeption, Bd. II, hg. von Ulrike Hohensee u.a. (Berichte und Abhandlungen, Sonderband 12), Berlin 2009, S. 933-1042, hier S. 1040 (Nr. D5) [irrtümlich als "Privilegien 107" (der Signatur der lat. 'Goldenen Bulle') bezeichnet].
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Die Handschrift ist bei den schweren Bombenangriffen 1944 im Frankfurter Römer verbrannt.
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Februar 2015