Aufbewahrungsort Breslau / Wrocław, Universitätsbibl., Akc 1949/57
[früher Görlitz, Bibl. der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, Cod. A III.I.23]
Codex noch 134 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-40r = Heinrich Münsinger: 'Bůch von den falcken, hebichen, sperbern, pferden vnd huenden' (L) [Auszug]
Bl. 40r-63v = Rezeptsammlung (basierend auf Meister Albrant: 'Roßarzneibuch')
Bl. 63v-80r = Pferdeheilkundliche Rezeptsammlung (mit Einsprengseln aus Meister Albrant: 'Roßarzneibuch')
Blattgröße 210 x 160 mm
Schriftraum 150 x 95 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl meist 25
Besonderheiten Schreibernennung (Bl. 89v): Wolfgang Aschel
Entstehungszeit 1473 (vgl. Bl. 89v)
Schreibsprache bair.-österr. mit md. Formen (Eis, Archivbeschreibung Bl. 2)
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Literatur
(in Auswahl)
  • Gerhard Eis, Eine roßarzneikundliche Handschrift in Görlitz aus dem Jahre 1473 (Im Besitz der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften), in: Neues Lausitzisches Magazin 116 (1940), S. 53-57.
  • Gerhard Eis, Meister Albrants Roßarzneibuch. Verzeichnis der Handschriften, Text der ältesten Fassung, Literaturverzeichnis, Konstanz 1960, S. 7 (Nr. 46).
  • Kurt Lindner (Hg.), Von Falken, Hunden und Pferden. Deutsche Albertus-Magnus-Übersetzungen aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, eingeleitet und hg. von K. L., Teil I und II (Quellen und Studien zur Geschichte der Jagd VII und VIII), Berlin 1962, Teil I, bes. S. 80 und 99-103.
  • Rainer Rudolf, Aschel, Wolfgang, in: 2VL 1 (1978), Sp. 507f.
  • Martina Giese, Sebastian Ranck († n. 1528) als Besitzer und Schreiber von Handschriften. Ein Beurener Pfarrer im Dienste Maximilians I., in: Von Sachsen bis Jerusalem. Menschen und Institutionen im Wandel der Zeit. Festschrift für Wolfgang Giese zum 65. Geburtstag, hg. von Hubertus Seibert und Gertrud Thoma, München 2004, S. 345-358, hier S. 350 Anm. 16.
  • Grażyna Piotrowicz, Die deutschsprachigen mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Breslau/Wrocław (UBWr), in: Manuscripta germanica. Deutschsprachige Handschriften des Mittelalters in Bibliotheken und Archiven Osteuropas, hg. von Astrid Breith u.a. (ZfdA. Beiheft 15), Stuttgart 2012, S. 37-49, hier S. 49.
Archivbeschreibung Gerhard Eis (1940) 5 Bll.
Ergänzender Hinweis "Der Band dürfte [...] aus dem Besitz des Stifters der Gesellschaft [d.h. Karl Gottlob von Anton (1751-1818)] stammen" (Eis S. 55; ebenso Archivbeschreibung Bl. 1).
  Mitteilungen von Martina Giese, Gisela Kornrumpf
Juli 2014

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