Aufbewahrungsort Frankfurt a. M., Stadtarchiv, Privilegien 107b [Verbleib unbekannt]
Codex 31 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Goldene Bulle' dt.
Blattgröße unbekannt
Schriftraum unbekannt
Spaltenzahl unbekannt
Zeilenzahl unbekannt
Entstehungszeit Anfang 15. Jh. (Matthäus S. 439)
Schreibsprache unbekannt
Abbildung ---
Literatur
  • Michael Matthäus, Das Frankfurter Exemplar der Goldenen Bulle, in: Die Kaisermacher. Frankfurt am Main und die Goldene Bulle 1356-1806. Aufsätze, hg. von Evelyn Brockhoff und Michael Matthäus, Frankfurt a.M. 2006, S. 40-63, hier S. 43, 52.
  • Marie-Luise Heckmann, Zeitnahe Wahrnehmung und internationale Ausstrahlung. Die Goldene Bulle Karls IV. im ausgehenden Mittelalter mit einem Ausblick auf die frühe Neuzeit (mit einem Anhang [unter Mitarbeit von Mathias Lawo]: Nach Überlieferungszusammenhang geordnete Abschriften der Goldenen Bulle), in: Die Goldene Bulle. Politik - Wahrnehmung - Rezeption, Bd. II, hg. von Ulrike Hohensee u.a. (Berichte und Abhandlungen, Sonderband 12), Berlin 2009, S. 933-1042 (ohne diese Hs.).
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Die Handschrift "wurde 1938 Hitler anlässlich seines Besuches in Frankfurt geschenkt und ist während des Zweiten Weltkrieges in Berlin verschollen" (Matthäus S. 43). - Da die Handschrift während Hitlers kurzem Besuch nicht überreicht werden konnte, übergab sie der Frankfurter Oberbürgermeister wenig später im Rahmen einer Dienstreise nach Berlin der dortigen Präsidialkanzlei.
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Februar 2015