Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 5153g
[früher z.T. Privatbesitz Franz Pfeiffer (3); z.T. Dillingen, Studienbibl., Hss.-Fragm. 20; z.T. Privatbesitz Herbert Thoma, München (2)]
Fragment 18 Blätter [= 6 Doppelblätter + 1 Einzelblatt (früher Pfeiffer), 2 Doppelblätter (früher Dillingen), 1 Einzelblatt (früher Thoma)]
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Ludwig der Bayer' (Pf + E + T)
Blattgröße 205 x 143 mm
Schriftraum 140 x 70 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 28, auch 27
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit 2. Viertel 14. Jh. (Schneider [2009] S. 146)
Schreibsprache "eher alemannisch als schwäbisch" (Schneider [2009] S. 146)
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Fragments [= vollständig]
  • Schneider (2009), Tafelbd. Abb. 143 [= Bl. 8r (Pfeiffer Bl. VIr)]
Literatur
  • Franz Pfeiffer, Forschung und Kritik auf dem Gebiete des deutschen Alterthums, in: Sitzungsberichte der phil.-hist. Classe der kaiserl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 41, Wien 1863, S. 286-367 (mit Abdruck der damals in Pfeiffers Besitz befindlichen Blätter). [online]
  • Sebastian Englert, Zwei neue Bruchstücke des Gedichtes auf K. Ludwig den Baier, in: ZfdA 30 (1886), S. 71-75 (mit Abdruck der damals in Dillingen befindlichen Blätter). [online]
  • Alfred Schröder, Bruchstücke von lateinischen u. deutschen Handschriften im Besitz der K. Kreis- und Studienbibliothek Dillingen, in: Archiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg 5 (1916-19), S. 620-629, hier S. 629.
  • Herbert Thoma, Ein neues Bruchstück des Gedichtes auf Kaiser Ludwig den Baiern, in: ZfdA 58 (1921), S. 87-92 (mit Abdruck des damals in Besitz von Thoma befindlichen Blattes). [online]
  • Tilo Brandis, Mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und mittelniederländische Minnereden. Verzeichnis der Handschriften und Drucke (MTU 25), München 1968, S. 252f., 264f.
  • Ingeborg Glier, 'Ludwig der Bayer', in: 2VL 5 (1985), Sp. 991-993.
  • Klaus Klein und Helmut Lomnitzer, Ein wiederaufgefundenes Blatt aus dem 'Wartburgkrieg'-Teil der Jenaer Liederhandschrift, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 117 (1995), S. 381-403, hier S. 381, Anm. 2.
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Handschriften aus Cgm 4001-5247 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,7), Wiesbaden 1996, S. 506. [online]
  • Johannes Janota, Vom späten Mittelalter zum Beginn der Neuzeit, Teil 1: Orientierung durch volkssprachige Schriftlichkeit (1280/90-1380/90) (Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit III/1), Tübingen 2004, S. 346.
  • Elisabeth Wunderle, Die mittelalterlichen Handschriften der Studienbibliothek Dillingen, Wiesbaden 2006, S. 442. [online]
  • Marcel Moning, Der Traum gelebter Ritterlichkeit. Zeitbezüge eines vergessenen Preisliedes auf Ludwig den Bayern, in: Mittelalterliche Fürstenhöfe und ihre Erinnerungskulturen, hg. von Carola Fey, Steffen Krieb, Werner Rösener (Formen der Erinnerung 27), Göttingen 2007, S. 89–106 [Entgegen S. 90 Anm. 8 ist das 1976 erworbene Einzelblatt (früher Thoma) nicht verschollen; es wird separat in einer größeren Mappe aufbewahrt].
  • Karin Schneider, Gotische Schriften in deutscher Sprache, II. Die oberdeutschen Schriften von 1300 bis 1350, Text- und Tafelband, Wiesbaden 2009, Textbd. S. 146, Tafelbd. Abb. 143.
  • Jacob Klingner und Ludger Lieb, Handbuch Minnereden. Mit Beiträgen von Iulia-Emilia Dorobanţu, Stefan Matter, Martin Muschick, Melitta Rheinheimer und Clara Strijbosch, 2 Bde., Berlin/Boston 2013, Bd. 2, S. 106 (Mü14).
Archivbeschreibung Karl Euling (1906) 2 Bll. (nur Beschreibung des ehemals Dillinger Doppelblattes [unter der Sign. Fragm. germ. 1. 4°])
  Mitteilungen von Ruth Engbroks, Sine Nomine
Gisela Kornrumpf (München), März 2014

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