Aufbewahrungsort Wiesbaden, Hauptstaatsarchiv, Abt. 3004 Nr. A 147
[früher Wetzlar, Staatsarchiv, Mscr. VIII ex Litt. B 1644/5228]
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Wirnt von Grafenberg: 'Wigalois' (Hilgers Nr. 34 = f)
Blattgröße <320-330> x 235 mm
Schriftraum <235> x 162 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl <40>
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Raum für spaltenbreite ca. 12 Zeilen hohe Illustrationen ausgespart
Entstehungszeit Mitte 14. Jh.
Schreibsprache südfränk. nach elsäss. Vorlage (Schröder S. 105f.); rheinfränk. (Schiewer S. 254)
Abbildung Busch S. 29 [Farbabb. einer Seite]
Literatur
  • Edward Schröder, Wetzlarer Wigalois-Fragment, in: ZfdA 42 (1898), S. 105-107 (mit Kollation). [online]
  • Johannes Marie Neele Kapteyn (Hg.), Wigalois der Ritter mit dem Rade von Wirnt von Gravenberc (Rheinische Beiträge und Hülfsbücher zur germanischen Philologie und Volkskunde 9), Bonn 1926, S. 58*f. (Nr. 29).
  • Heribert A. Hilgers, Materialien zur Überlieferung von Wirnts Wigalois, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 93 (Tüb. 1971), S. 228-288, hier S. 250 (Nr. 34).
  • Hans-Jochen Schiewer, Ein ris ich dar vmbe abe brach / Von sinem wunder bovme. Beobachtungen zur Überlieferung des nachklassischen Artusromans im 13. und 14. Jahrhundert, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 222-278, hier S. 254f. (Nr. 58). [online]
  • Nathanael Busch, www.handschriftencensus.de. Eine Datenbank sammelt Informationen zu deutschsprachigen Handschriften aus Hessen, in: Archiv-Nachrichten aus Hessen 12/1 (2012), S. 28-30, hier S. 29. [online]
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Das lange verschollene Fragment konnte im August 2011 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden wiedergefunden werden.
  Mitteilungen von Klaus Graf
März 2016

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