Aufbewahrungsort Fiecht-St. Georgenberg (Tirol), Stiftsbibl., ohne Sign. [verschollen]
Fragment 1 Blatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Eilhart von Oberg: 'Tristrant'
Blattgröße nicht feststellbar
Schriftraum nicht feststellbar
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl nicht feststellbar
Versgestaltung nicht feststellbar
Entstehungszeit 14. Jh. (Lichtenstein S. 13)
Schreibsprache md. (Lichtenstein S. 13)
Abbildung ---
Literatur
  • Elias Steinmeyer, Die Anfänge des höfischen Romans in Deutschland, in: Augsburger Allgemeine Zeitung 1878, Nr. 108, Beilage, S. 1601f., hier S. 1601.
  • Franz Lichtenstein, Zu den deutschen Dichtungen von Tristan und Isolde, in: ZfdA 26 (1882), S. 1-18, hier S. 12f. (mit Abdruck der auch in der 'Tristrant'-Hs. H vor v. 1051 befindlichen Überschrift). [online]
  • Hadumod Bußmann (Hg.), Eilhart von Oberg, Tristrant. Synoptischer Druck der ergänzten Fragmente mit der gesamten Parallelüberlieferung (Altdeutsche Textbibliothek 70), Tübingen 1969, S. XXXVII (mit Abdruck der auch in der 'Tristrant'-Hs. H vor v. 1051 befindlichen Überschrift).
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Die Existenz dieses Fragments ist äußert fragwürdig:
1) Steinmeyers Bemerkung aus dem Jahr 1878 von der Existenz zweier unbekannter 'Tristrant'-Fragmente im Kloster Fiecht und im Ferdinandeum zu Innsbruck beruht zumindest bezüglich des Innsbrucker Fragments auf einem Irrtum; es handelt sich hierbei nämlich um das 'Tristan'-Fragment (a) Gottfrieds von Straßburg (Cod. FB 1519/III).
2) Lichtenstein, auf den alle kodikologischen Angaben zurückgehen, beruft sich 1882 auf eine Notiz Joseph Maria Wagners, deren Herkunft dieser selbst nicht mehr zurückverfolgen konnte.
3) Der bei Lichtenstein angeführte Trägerband (Besoldi Synopsis Politicae Doctrinae, Regiomonti 1647. 12°) und auch das Eilhartsche 'Tristrant'-Fragment waren bereits 1882 nicht mehr in Fiecht nachweisbar.
  Stefanie Hein, August 2014

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