Aufbewahrungsort Frankfurt a. M., Universitätsbibl., Ms. germ. qu. 13
Codex 140 Blätter (aus 2 Teilen zusammengebunden; Teil 1 = Bl. 1-129; Teil 2 = Bl. 130-140)
Beschreibstoff Papier
Inhalt Lat.-dt. Sammelhandschrift; darin dt.:
Teil I:
Bl. 2r-88v = 'Salman und Morolf' (E)
Bl. 88v-128v = 'Salomon und Markolf' (E)
Blattgröße 265 x 200 mm
Besonderheiten Beigebundene Bildseiten; Teil I: Illustrator und wohl auch Schreiber Hans Dirmstein (Wappen mit Jahreszahl 1479 im Bild Bl. 1v) - Dirmstein war Goldschmied in Frankfurt am Main (vgl. NDB-Artikel).
Teil II: Gallus Kemli, Mönch in St. Gallen.
Entstehungszeit 1479 und 2. Drittel 15. Jh. (Weimann S. 33)
Schreibsprache Teil 1: rheinfrk. (Weimann S. 33)
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Codex
  • Ernst S. 154f. (Abb. 1f.) [= Bl. 6v, 90r, Illustrationen]
Literatur
(Hinweis)
  • Hubert Schiel, Die Frankfurter Dirmsteinhandschriften (Die sieben weisen Meister / Salomon und Morolf), Frankfurt a.M. 1937.
  • Alfred Karnein (Hg.), Salman und Morolf (Altdeutsche Textbibliothek 85), Tübingen 1979, S. XXXIV-XL.
  • Birgitt Weimann, Die mittelalterlichen Handschriften der Gruppe Manuscripta Germanica (Kataloge der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt a.M. 5,4), Frankfurt a.M. 1980, S. 33f. [online]
  • Sabine Griese, Salomon und Markolf. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zu Überlieferung und Interpretation (Hermaea N.F. 81), Tübingen 1999, S. 86, 142-144.
  • Ulrich Ernst, Facetten mittelalterlicher Schriftkultur. Fiktion und Illustration, Wissen und Wahrnehmung (Beihefte zum Euphorion 51), Heidelberg 2006, S. 151f.
Archivbeschreibung Hubert Schiel (1937)
Ergänzender Hinweis Die Handschrift war bis zum Beginn des 19. Jh.s zusammengebunden mit Frankfurt a. M. Universitätsbibl., Ms. germ. oct. 12.
  Mitteilungen von Klaus Graf
Januar 2012

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