Aufbewahrungsort Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 99
Codex 14 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt 'Sibyllen Buch' ('Sibyllenweissagung') (Do1)
Blattgröße 200 x 155 mm
Schriftraum 150 x 110 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 21-22
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Die Verschmutzung von Bl. 1r und 14v läßt auf eine Aufbewahrung als loses Heft schließen. Die Handschrift (ein Septernio) war jedoch nach Mone "Schlußteil einer unvollständigen Handschrift in Quart" (vgl. dazu die Lagenkennzeichnung iij oder m auf Bl. 1r unten).
Entstehungszeit 2. Drittel 15. Jh.
Schreibsprache bair.
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Franz Joseph Mone (Hg.), Schauspiele des Mittelalters, Bd. 1, Karlsruhe 1846, S. 305f. (Nr. 2). [online]
  • Karl August Barack, Die Handschriften der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen, Tübingen 1865 (Nachdruck Hildesheim/New York 1974), S. 95f. [BSB online] [Google Books]
  • Friedrich Vogt, Ueber Sibyllen Weisagung, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 4 (1877), S. 48-100, hier S. 50 (Sigle D1). [online]
  • Gottfried Zedler, Die Sibyllenweissagung. Eine in Thüringen entstandene Dichtung aus dem Jahre 1361, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 61 (1936), S. 136-166, 274-288, hier S. 150 (Nr. 4, Sigle D1).
  • Ingeborg Neske, Die spätmittelalterliche deutsche Sibyllenweissagung. Untersuchung und Edition (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 438), Göppingen 1985, bes. S. 50, 62, 137-140.
  • Frieder Schanze, Wieder einmal das "Fragment vom Weltgericht" - Bemerkungen und Materialien zur "Sibyllenweissagung", in: Gutenberg-Jahrbuch 75 (2000), S. 42-63, hier S. 49 (Nr. 12).
Archivbeschreibung Heinrich Niewöhner (1936) 3 + 1 Bll.
Ergänzender Hinweis Eine ausführliche maschinenschriftliche Beschreibung von Wolfgang Runschke befindet sich in der Handschriftenabteilung der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe.
  Mitteilungen von Sine Nomine
Wolfgang Runschke (Karlsruhe), Januar 2014

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