Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 568
Codex 287 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-151r = Jakob Twinger von Königshofen: 'Chronik' (dt.)
Bl. 152r-177v = 'Ulrich von Augsburg' (Legende) (C)
Bl. 183ra-186vb = 'Beichttraktat Es sind vil menschen, den ir peicht wenig oder gar nichts hilft'
Bl. 187ra-216vb = 'Reformatio Sigismundi' (C)
Bl. 217r-220v = 'Reformatio Friderici'
Bl. 221r-234r = Thomas Prischuch: Rede über das Konzil zu Konstanz 'Des Consili Gruntvest'
Bl. 234v-239r = Thomas Prischuch: 'Rede über das Konzil zu Konstanz 'Des Consili Schlußred'
Bl. 240r-241v = 'Lob der Frauen' I
Bl. 241v-243r = Hugo von Trimberg: 'Der Renner' [Auszüge]
Bl. 243r-244v = Totenklage auf Heinrich von Eschweiler
Bl. 244vb = 'Greisenklage'
Bl. 245r-268r = Jörg Zobel: Reimpaargedichte
im einzelnen:
Bl. 245r-246v = 'Die faule Frau'
Bl. 247r-250v = 'Eustachiuslegende'
Bl. 250v-253r = 'Von den Schmerzen Mariae'
Bl. 253r-254v = 'Vom törichten König'
Bl. 255r-257r = 'Zeitklage'
Bl. 257v-258v = 'Das untergeschobene Kalb'
Bl. 259r-261r = 'Marienlob'
Bl. 261v-263r = 'Ein Wunder des hl. Basilius'
Bl. 263v-265v = 'Streit zwischen dem Reichen und dem Armen'
Bl. 265v-268r = 'Alexiuslegende'
Blattgröße 305 x 210 mm
Besonderheiten Schreiber: Johannes Erlinger von Augsburg; Nachträge auf Bl. 106va-vb (unsigniert) von Konrad Bollstatter (Schneider S. 151, 152; Wolf S. 62-65)
Entstehungszeit 1468-70 (Schneider S. 151); Nachträge von den Händen Erlingers und Bollstatters bis 1474/75 (Wolf S. 62-65)
Schreibsprache ostschwäb., z.T. von elsäss. bzw. hochalem. Vorlage beeinflußt (Schneider S. 151)
Literatur
(in Auswahl)
  • Carl Hegel (Hg.), Die Chronik des Jacob Twinger von Königshofen 1400 (1415), in: Die Chroniken der oberrheinischen Städte: Straßburg, Bd. 1 (Die Chroniken der deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert 8), Leipzig 1870 (Nachdruck Stuttgart 1961), S. 219f. (Nr. 32). [online]
  • Hellmut Lehmann-Haupt, Schwäbische Federzeichnungen. Studien zur Buchillustration Augsburgs im XV. Jahrhundert, Berlin/Leipzig 1929, S. 202 (Nr. 20).
  • Heinrich Koller (Hg.), Reformation Kaiser Siegmunds (MGH Staatsschriften des späteren Mittelalters VI), Stuttgart 1964, S. 35f. [online]
  • Paul-Gerhard Völker, Die deutschen Schriften des Franziskaners Konrad Bömlin. Teil 1: Überlieferung und Untersuchung (MTU 8), München 1964, S. 14.
  • Egino Weidenhiller, Untersuchungen zur deutschsprachigen katechetischen Literatur des späten Mittelalters. Nach den Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek (MTU 10), München 1965, S. 234f.
  • Tilo Brandis, Mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und mittelniederländische Minnereden. Verzeichnis der Handschriften und Drucke (MTU 25), München 1968, S. 250.
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Cgm 501-690 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,4), Wiesbaden 1978, S. 151-158. [online]
  • Hanns Fischer, Studien zur deutschen Märendichtung, 2., durchgesehene und erweiterte Auflage, besorgt von Johannes Janota, Tübingen 1983, S. 289.
  • Hans-Dieter Mück, Zur Verfasserschaft der sog. 'Greisenklage'. In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein Gesellschaft 3 (1984/85), S. 267-278, hier S. 274 (Nr. 2).
  • Frieder Schanze, Prischuch, Thomas, in: 2VL 7 (1989), Sp. 842-845, hier Sp. 843.
  • Jürgen Wolf, Konrad Bollstatter und die Augsburger Geschichtsschreibung. Die letzte Schaffensperiode, in: ZfdA 125 (1996), S. 51-86, hier S. 60 (Nr. 19) u. S. 61-65.
  Jürgen Wolf, April 2012
Mitteilung

* Angabe freiwillig

Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in den Handschriftencensus übernommen. Bitte liefern Sie vollständige bibliographische Angaben, da wir Ihren Hinweis sonst nicht bearbeiten können; kommentarlos übermittelte Links werden in der Regel nicht weiterverfolgt.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.

Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!