Aufbewahrungsort Kassel, Universitätsbibl. / LMB, 2° Ms. theol. 54
Codex
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße 285 x 215 mm
Datierung der Hs. 9. Jh., drittes Jahrzehnt (Wiedemann, S. 72)
Überlieferungstyp Die ursprünglich aus Origeneshomilien sowie den biblischen Büchern Sapientiae und Iesu filii Sirach bestehende Hs. wurde schichtweise ergänzt, bis schließlich auf der ersten und letzten Seite das 'Hildebrandslied' eingetragen wurde.
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 1r, 76v = 'Hildebrandslied'
Schrifttyp karolingische Minuskel mit insularem Einfluss
Schriftraum 225 x 140-150 mm
Zeilenzahl Bl. 1: 24 Z., Bl. 76: 29 Z.
Entstehungszeit 9. Jh., 4. Jahrzehnt (Bischoff bei Fischer, S. 15*)
Schreibort Fulda
Abbildung
(in Auswahl)
Literatur
  • Eduard Sievers (Hg.), Das Hildebrandslied, die Merseburger Zaubersprüche und das Fränkische Taufgelöbnis mit photographischem Facsimile nach den Handschriften, Halle (Saale) 1872. [online]
  • Elias von Steinmeyer (Hg.), Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, Berlin 1916 (Nachdruck Dublin/Zürich 1971), S. 1-8. [online]
  • Hanns Fischer, Schrifttafeln zum althochdeutschen Lesebuch, Tübingen 1966, S. 14*-16* und Tafel 12-13.
  • Bernhard Bischoff, Paläographische Fragen deutscher Denkmäler der Karolingerzeit, in: Frühmittelalterliche Studien 5 (1971), S. 101-134 [wieder in: ders., Mittelalterliche Studien. Ausgewählte Aufsätze zur Schriftkunde und Literaturgeschichte, Bd. III, Stuttgart 1981, S. 73-111], S. 112f.
  • Klaus Düwel, 'Hildebrandslied', in: 2VL 3 (1981), Sp. 1240-1256.
  • Konrad Wiedemann, Manuscripta Theologica. Die Handschriften in Folio (Die Handschriften der Gesamthochschul-Bibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel 1,1), Wiesbaden 1994, S. 72f. [online]
  • Steffen Krogh, Die Stellung des Altsächsischen im Rahmen der germanischen Sprachen (Studien zum Althochdeutschen 29), Göttingen 1996, bes. S. 114f.
  • Rolf Bergmann (Hg.), Althochdeutsche und altsächsische Literatur, Berlin/Boston 2013, hier S. 171-183 ('Hildebrandslied', Klaus Düwel/Nikolaus Ruge).
  Elke Krotz (Wien), März 2016

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