Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 415
Codex 348 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-20v = Jamboninus von Cremona: ‘Liber de ferculis et condimentis’, dt.
Bl. 20v-37r = Burgundio von Pisa: Weinbuch
Bl. 37v-98r = Kochbuch
Bl. 98r-278v = Arzneibuch
Bl. 279r-348v = Sammlung von medizinischen, chemischen, alchemistischen Haus- und Zauberrezepten, dt. und lat.
Blattgröße 212-215 x 150 mm
Entstehungszeit 1. Hälfte 15. Jh. (Schneider S. 205)
Schreibsprache mittelbair. und bair. (Schneider S. 205)
Abbildung SW-Abbildung des Codex
Literatur
(in Auswahl)
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Cgm 351-500 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,3), Wiesbaden 1973, S. 205-208. [online]
  • Wolfram Schmitt, Burgundio von Pisa, in: 2VL 1 (1978), Sp. 1130f., hier Sp. 1130.
  • Wolfram Schmitt, Jamboninus von Cremona, in: 2VL 4 (1983), Sp. 500.
  • Anna Martellotti, Il Liber de ferculis di Giambonino da Cremona. La gastronomia araba in Occidente nella trattatistica dietetica (Biblioteca della ricerca. Cultura straniera 108), Fasano 2001, S. 179-237 (mit Abdruck).
  • Michael Embach, Die Schriften Hildegards von Bingen. Studien zu ihrer Überlieferung und Rezeption im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit (Erudiri Sapientia IV), Berlin 2003, S. 349.
  • Verena Friedl, daz púch von den chósten. Dynamische Edition des deutschen Jamboninus von Cremona nach Cgm 415. Mit einem Glossar und Zutatenregister, Masterarbeit, Graz 2013. [online]
  • Natascha Stefanie Chantal Guggi, ain weizz gemùess oder ain weizz chost mach also. Dynamische Edition des Kochbuchs der Handschrift Cgm 415. Mit Glossar und Rezeptregister, Masterarbeit, Graz 2013. [online]
  • Verena Friedl, Das Konzept der Dynamischen Edition dargestellt am púch von den chósten (Cgm 415), in: Der Koch ist der bessere Arzt. Zum Verhältnis von Diätetik und Kulinarik im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Fachtagung im Rahmen des Tages der Geisteswissenschaften 2013 an der Karl-Franzens-Universität Graz, 20.6.–22.6.2013, hg. von Andrea Hofmeister-Winter, Helmut W. Klug und Karin Kranich (Mediävistik zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit 8), Frankfurt a.M. 2014, S. 63-73.
  • Natascha Guggi, Italienische Rezepte in der anonymen Kochrezeptsammlung der Handschrift Cgm 415, in: Der Koch ist der bessere Arzt. Zum Verhältnis von Diätetik und Kulinarik im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Fachtagung im Rahmen des Tages der Geisteswissenschaften 2013 an der Karl-Franzens-Universität Graz, 20.6.–22.6.2013, hg. von Andrea Hofmeister-Winter, Helmut W. Klug und Karin Kranich (Mediävistik zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit 8), Frankfurt a.M. 2014, S. 75-86.
  • Melitta Weiss Adamson, Vom Arzneibuch zum Kochbuch, vom Kochbuch zum Arzneibuch: Eine diätetische Reise von der arabischen Welt und Byzanz über Italien ins spätmittelalterliche Bayern, in: Der Koch ist der bessere Arzt. Zum Verhältnis von Diätetik und Kulinarik im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Fachtagung im Rahmen des Tages der Geisteswissenschaften 2013 an der Karl-Franzens-Universität Graz, 20.6.–22.6.2013, hg. von Andrea Hofmeister-Winter, Helmut W. Klug und Karin Kranich (Mediävistik zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit 8), Frankfurt a.M. 2014, S. 39-62.
  • Ylva Schwinghammer, Wolfgang Holanik, Andrea Hofmeister-Winter, Lisa Glänzer unter Mitarbeit von Johanna Damberger, Speisen auf Reisen. Das frühneuhochdeutsche Púch von den chósten und seine Wurzeln im lateinischen Liber de ferculis und im arabischen Minhādj al-bayān in synoptischer Edition mit Übersetzung und überlieferungskritischem Kommentar (Grazer mediävistische Schriften: Quellen und Studien 2), Graz 2019, S. 11-36, 452, u.ö.
Archivbeschreibung vorhanden
Ergänzender Hinweis Zur Erschließung der Handschrift im Rahmen eines Forschungsprojekts vgl. auch den Blog Nahrhaftes Mittelalter. Historische Kulinarik und Diätetik zwischen Orient und Okzident (23.10.2019).
  Mitteilungen von Andrea Hofmeister
cg, Oktober 2019