Aufbewahrungsort Krakau, Bibl. Jagiellońska, Berol. mgq 792
[früher Berlin, Staatsbibl., mgq 792]
Fragment Rest eines Doppelblattes
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Nibelungenlied' (O)
Blattgröße ca. <440-450 x 280> mm
Schriftraum ca. <380 x 225> mm
Spaltenzahl <3>
Zeilenzahl ca. <78>
Strophengestaltung Strophen nicht abgesetzt
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Entstehungszeit 4. Viertel 13. Jh. (Könnecke S. 36)
Schreibsprache bair.-österr. (Tirol?) (Schmidt S. 98)
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Fragments
  • von der Hagen nach S. 458 (Nachzeichnung)
  • Könnecke S. 36 (nach von der Hagen)
Literatur
  • Friedrich Heinrich von der Hagen, Nibelungen. Zwei und zwanzigste Handschrift, in: Bericht über die zur Bekanntmachung geeigneten Verhandlungen der Königl. Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Berlin 1852, S. 445-458. [online]
  • Gustav Könnecke, Bilderatlas zur Geschichte der deutschen Nationallitteratur, Zweite verbesserte und vermehrte Auflage, Marburg 1895 [auch 1912], S. 36. [online]
  • Theodor Abeling, Das Nibelungenlied und seine Literatur (Teutonia 7), Leipzig 1907, S. 175f. [online]
  • Hermann Schmidt, Die Nibelungenhandschrift O, in: ZfdA 54 (1913), S. 88-98 (mit Abdruck). [online]
  • Hermann Degering, Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek II. Die Handschriften in Quartformat (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek VIII), Leipzig 1926 (Nachdruck Graz 1970), S. 140. [online]
  • Rudolf Zimmerl, Hans Rieds Nibelungen-Kopie, Diss. (masch.) Wien 1930, S. III-IX.
  • Hermann Menhardt, Das Heldenbuch an der Etsch, in: Der Schlern 32 (1958), S. 318-321.
  • Willy Krogmann und Ulrich Pretzel, Bibliographie zum Nibelungenlied und zur Klage, 4., stark erweiterte Auflage (Bibliographien zur deutschen Literatur des Mittelalters 1), Berlin 1966, S. 15f.
  • Michael S. Batts (Hg.), Das Nibelungenlied. Paralelldruck der Handschriften A, B und C nebst Lesarten der übrigen Handschriften, Tübingen 1971, S. 805.
  • Klaus Klein, Französische Mode? Dreispaltige Handschriften des deutschen Mittelalters, in: Scrinium Berolinense. Tilo Brandis zum 65. Geburtstag, hg. von Peter Jörg Becker u.a. (Beiträge aus der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz 10), Berlin 2000, Bd. I, S. 180-201, hier S. 190 (Nr. 28).
  • "Uns ist in alten Mären ...". Das Nibelungenlied und seine Welt. Ausstellung im Badischen Landesmuseum Schloß Karlsruhe 13.12.2003 - 14.3.2004, hg. von der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe und dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe, Darmstadt 2003, S. 198 (Nr. 184).
  • Klaus Klein, Beschreibendes Verzeichnis der Handschriften des Nibelungenliedes, in: Die Nibelungen. Sage - Epos - Mythos, hg. von Joachim Heinzle, Klaus Klein und Ute Obhof, Wiesbaden 2003, S. 213-238, hier S. 223f.
  • Walter Kofler, Töchter - Schwestern - Basen. Konkrete Verwandtschafts-beziehungen zwischen Handschriften des 'Nibelungenlieds', in: Grundlagen. Forschungen, Editionen und Materialien zur deutschen Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, hg. von Rudolf Bentzinger, Ulrich-Dieter Oppitz und Jürgen Wolf (ZfdA. Beiheft 18), Stuttgart 2013, S. 19-30, hier S. 21-23.
Archivbeschreibung K. Vogtherr (1934) 2 Bll.
  Mitteilungen von Walter Kofler
cg, Oktober 2013

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