Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 7366
[früher 2° Inc. s. a. 767]
Codex 184 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Jakob Twinger von Königshofen: 'Chronik' (dt.) (Inkunabel mit hsl. Ergänzungen Konrad Bollstatters)
Blattgröße 308 x 202 mm
Besonderheiten Schreiber der Ergänzungen: Konrad Bollstatter (Schneider [1973] S. 19, Wolf); drei ganzseitige Bilder (Bl. 1v [Twinger-Autorbild], 3v, 167r), Deckfarbeninitiale und Fleuronnée-Initialen aus der Werkstatt des Johann Bämler
Entstehungszeit um 1477 (Als die Lettern laufen lernten, S. 79)
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Bandes
  • Peters Abb. 59 [= Bl. 1v]
  • Als die Lettern laufen lernten S. 78, 80, 81 [= Bl. 1v, 3v, 167 (alle in Farbe)]
  • Kat. dtspr. ill. Hss. Abb. 180-181 [= Bl. 1v, 3v]
Literatur
(Hinweis)
  • Paul Joachimsohn, Die humanistische Geschichtschreibung in Deutschland, Heft I: Die Anfänge. Sigismund Meisterlin, Bonn 1895, S. 87. [online]
  • Karin Schneider, Konrad Bollstatters Handschriften, in: Ein Losbuch Konrad Bollstatters aus Cgm 312 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Kommentiert von Karin Schneidert, Wiesbaden 1973, S. 17-19, hier S. 19 (Nr. 14).
  • Gisela Kornrumpf, Chronik und Roman. Das 'Buch von Troja I' als Quelle Jakob Twingers von Königshofen, in: Die deutsche Trojaliteratur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Materialien und Untersuchungen, hg. von Horst Brunner (Wissensliteratur im Mittelalter 3), Wiesbaden 1990, S. 457-467, hier S. 466, Anm. 39.
  • Jürgen Wolf, Konrad Bollstatter und die Augsburger Geschichtsschreibung. Die letzte Schaffensperiode, in: ZfdA 125 (1996), S. 51-86, hier S. 60 (Nr. 14).
  • Ursula Peters, Werkauftrag und Buchübergabe. Textentstehungsgeschichten in Autorbildern volkssprachiger Handschriften des 12. bis 15. Jahrhunderts, in: Autorbilder. Zur Medialität literarischer Kommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. von Gerald Kapfhammer u.a. (Tholos. Kunsthistorische Studien 2), Münster 2007, S. 25-62 mit Abb. 1-26, 48-88, hier S. 36 und Abb. 59.
  • Als die Lettern laufen lernten. Medienwandel im 15. Jahrhundert. Inkunabeln aus der Bayerischen Staatsbibliothek München. Ausstellung 18. August - 31. Oktober 2009. Ausstellung und Katalogredaktion: Bettina Wagner (Bayerische Staatsbibliothek. Ausstellungskataloge 81), Wiesbaden 2009, S. 79 (Nr. 23) [Karl-Georg Pfändtner].
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss und Norbert H. Ott, hg. von Ulrike Bodemann, Peter Schmidt und Christine Stöllinger-Löser, Bd. 3,5 (Chroniken), München 2011, S. 402-404 (Nr. 26A.28.4) und Abb. 180-181.
  • München. Repertorium der deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, Bd. 7: Cgm 5155-7385 [BSB Cbm Cat. 55(7 = Codices germanici. Neue Reihe, d.h. nach dem Erscheinen des gedruckten Cataloges (1866) erworbene oder nachträglich zur Aufstellung gebrachte deutsche Handschriften. Nr. 5155-7385 (handschriftl.)], S. 420. [online]
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Inkunabel-Beschreibung
  Mitteilungen von Sine Nomine
Gisela Kornrumpf (München) / Jürgen Wolf, Februar 2014

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