Aufbewahrungsort Schloß Anholt, Fürstl. Salm-Salm'sche Bibl., Ms. 46
Codex 283 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r = Federproben
Bl. 1v-182r = Johannes Hartlieb: 'Kräuterbuch' (A)
Bl. 182v-213r und 214v-282v = leer
Bl. 213v = eine hebräischschriftliche Zeile
Bl. 214r = Rezept
Bl. 283r = magisches Zahlenquadrat
Bl. 283v = Pestrezept (lat.)
Blattgröße ca. 280 x 200 mm
Schriftraum 210 x 135 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 5-32
Besonderheiten 169 ganzseitige (190 x 140 mm) und drei halbseitige (120 x 140 mm) Illustrationen (kolorierte Federzeichnungen); Zusätze einer späteren Hand in hebräischer Schrift
Entstehungszeit 3. Drittel 15. Jh.
Schreibsprache südrheinfrk. (Müller/Martin/Wiehl S. 25)
Abbildung [Faksimile]
Literatur
(Hinweis)
  • Handschriftencensus Westfalen, bearbeitet von Ulrich Hinz (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Münster 18), Wiesbaden 1999, S. 339 (Nr. 0734).
  • [Faksimile] Anholter-Moyländer Kräuterbuch. Das Kräuterbuch von Johannes Hartlieb in einer um 1470 entstandenen Abschrift aus der Fürstlich Salm-Salm'schen Bibliothek der Wasserburg Anholt FSSB Ms. 46, Faksimile-Ausgabe, Bedburg-Hau 2004.
  • Irmgard Müller, Michael Martin und Peter Wiehl (Hg.), Anholter-Moyländer Kräuterbuch. Das Kräuterbuch von Johannes Hartlieb in einer um 1470 entstandenen Abschrift aus der Fürstlich Salm-Salm'schen Bibliothek der Wasserburg Anholt FSSB Ms. 46, Wissenschaftlicher Begleitband zur Faksimile-Ausgabe, Bedburg-Hau 2004.
  • Bernhard Schnell, Die Pflanzenabbildungen in den deutschsprachigen Handschriften des Mittelalters. Ein Werkstattbericht, in: Pharmazie in Geschichte und Gegenwart. Festgabe für Wolf-Dieter Müller-Jahncke zum 65. Geburtstag, hg. von Christoph Friedrich und Joachim Telle, Stuttgart 2009, S. 395-423, hier S. 407.
  • Gerold Hayer und Bernhard Schnell (Hg.), Johannes Hartlieb, 'Kräuterbuch'. Zum ersten Mal kritisch hg. (Wissensliteratur im Mittelalter 47), Wiesbaden 2010, S. 36-38.
  Dorothea Heinig (Marburg), März 2011

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