Aufbewahrungsort Prag, Nationalmuseum, Cod. X A 12
Codex 360 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Liederbuch der Klara Hätzlerin:
Bl. 1r = Liederbuch der Clara Hätzlerin (von jüngerer Hand)
Bl. 1v = jhus 1470 xpus: Unter dieser Datierung befindet sich ein Monogramm: JR (für Jörg Roggenburg)
Bl. 2ra = Wer lügt? Mit gewalt liegen Lanndtfarer
Bl. 2ra-2rb = Lob einer Frau nach dem ABC: Aller liebsts
Bl. 2rb = Wie der Mensch sein soll: Noa du solt sein
Bl. 2rb-2va = Schelte einer Frau nach dem ABC: Abgerittene
Bl. 2va = Wer an den einzelnen Wochentagen badet: Es baden am mentag die truncken
Bl. 2va-2vb = Schelte einer Frau nach dem ABC: Abgefaymbte
Bl. 2vb = Die neun Merkmale einer schönen Frau: Ain haubt von Behmer lannd
Bl. 3r = Buchstabenspiel: Mich Jammert Raine frAw
Bl. 3v-4v = Register der Rede
Bl. 5r = Das maria gottes můter sey
Bl. 5ra = Bauernregel: Kleyb stuben kalixti
Bl. 5ra = Manger von frawen übel redt
Bl. 5ra = Liebe und Leid: Hab ich lieb so hab ich not
Bl. 5ra = Niemand kennt den anderen: Manig man chomt
Bl. 5rb = Die zehn Lebensalter (in Tiergestalt)
Bl. 5rb = Das Alter von Zaun, Hund, Pferd usw.
Bl. 5v = Warum Jagdtiere jagen
Bl. 5v = Lehren des Aristoteles: Verschwaig haimlichkeit
Bl. 6r-65r = 'Ironischer Frauenpreis' [Randbeschriftung]
Bl. 6r-9r = 'Lob der Frauen' I
Bl. 9r-17v = 'Die Beichte einer Frau'
Bl. 18r-21r = 'Verschwiegene Liebe'
Bl. 21r-23v = 'Der schwere Traum'
Bl. 23v-28v = 'Der Traum'
Bl. 28v-32v = 'Die rechte Art der Minne'
Bl. 32v-37v = 'Der unentwegte Liebhaber'
Bl. 37v-44r = 'Die Beständige und die Wankelmütige'
Bl. 44r-46v = 'Streitgespräch zweier Frauen über die Minne'
Bl. 47r-49r = Gozold: 'Der Liebesbrief'
Bl. 49r-51v = 'Der erste Buchstabe der Geliebten'
Bl. 51v-52v = Heinrich der Teichner (Nr. 640: Merck vnd hör ain yeglich man)
Bl. 52v-55r = 'Wer kann allen recht tun?'
Bl. 55r-64v = 'Schloß Immer'
Bl. 64v-65r = 'Die Harre'
Bl. 65r-67v = 'Die Heimkehr des gefangenen Geliebten'
Bl. 67v-69v = 'Was Blütenfarben bedeuten'
Bl. 69v-72r = 'Die beiden Schwestern'
Bl. 72r-73v = 'Die acht Farben'
Bl. 73v-75v = 'Lob der grünen Farbe'
Bl. 75v-79r = 'Die sechs Farben' I
Bl. 79r-81v = 'Was allerlei Blätter bedeuten'
Bl. 82r-89r = Konrad von Würzburg: 'Herzmaere' (h)
Bl. 89v-90v = 'Belehrung eines jungen Mannes'
Bl. 90v-94r = 'Die Minneburg' (Reimfassung) A (l)
Bl. 94r = Rätsel: AJn gesell zu ainer frawen sprach
Bl. 94v-98v = 'Besuch bei der Geliebten'
Bl. 98v-100r = Heinrich der Teichner (Nr. 119: ANders nit dann verlust vnd gewyn)
Bl. 100r-104r = 'Das Strohkränzlein'
Bl. 104r-106v = 'Das Meiden'
Bl. 106v-107r = 'Das Scheiden'
Bl. 107v-108r = 'Abschiedsgruß'
Bl. 108r-110v = 'Die goldene Fessel'
Bl. 110v-116v = 'Neujahrsgrüße auf 1441-48'
Bl. 116v-118v = Quodlibet Ajn red pringt die andern
Bl. 118v-121v = Peter Suchenwirt: 'Das Würfelspiel'
Bl. 121v-122r = 'Klage eines verlassenen Liebhabers'
Bl. 122r-127v = 'Die versuchte Treue'
Bl. 127v-129v = 'Minneklage eines Mannes'
Bl. 129v-133r = 'Herz und Leib'
Bl. 133v-134r = 'Liebesklage eines Mannes'
Bl. 134r-135r = 'Von dem üblen Weib' II / 'Das böse Weib und die Teufel' (jüngere Version)
Bl. 134v-136v = 'Sehnsuchtsklage einer Frau'
Bl. 136v-137r = Walther von Griven: 'Weibenzauber'
Bl. 137r-138v = Warnung vor Hoffart
Bl. 139r-140r = 'Die böse Frau und der Teufel'
Bl. 140r-141v = 'Schönheitspreis'
Bl. 141v-148r = 'Gespräch mit einem alten Liebhaber'
Bl. 148r-153r = 'Der Minne Gericht' III
Bl. 153r-158r = 'Wahre und falsche Liebe'
Bl. 158r-163v = 'Der Maienkranz'
Bl. 163v-170r = 'Der Minne Regel'
Bl. 170r-175v = 'Der Krautgarten'
Bl. 175v-178v = 'Mai und August'
Bl. 178v-180r = 'Ain gemaine lere'
Bl. 180r-180v = Hermann von Sachsenheim: 'Der Spiegel'
Bl. 180v-181v = Hermann von Sachsenheim: 'Das Schleiertüchlein'
Bl. 181v-183v = Mönch von Salzburg: KOmm süsser trost hailiger gaist
Bl. 183v-185v = Mönch von Salzburg: GOtt in driualtikait ainfalt
Bl. 185v-187v = Mönch von Salzburg: HErr gott allmächtig drey person
Bl. 187v-189v = Mönch von Salzburg: MAria keüsche můter zart
Bl. 189v-196r = 'Die Bauernhochzeit' (H)
Bl. 196r-204v = Elbelin von Eselberg: 'Das nackte Bild'
Bl. 205r-208v = 'Die sieben größten Freuden'
Bl. 208v-211v = 'Cato' (Rumpfbearbeitung) (R-Pra)
Bl. 211v-214v = Tischzucht
Bl. 215r = Hermann von Sachsenheim: 'Die Grabschrift'
Bl. 215r-219v = Hermann von Sachsenheim: 'Die Grasmetze'
Bl. 220r-222v = Kaltenbach: 'Rechte Liebe' (H)
Bl. 222v-225r = 'Der Reiterorden'
Bl. 225r-229v = Hans Raminger: 'Von der natur des Kindes' (H)
Bl. 229v-232r = Hans Rosenplüt: 'Der Knecht im Garten'
Bl. 232r-239v = Freidank (Bezzenberger Nr. 30)
Bl. 239v-241r = Mönch von Salzburg (?): Ach vatter Crist ich clag mit gir
Bl. 241v-244r = Mönch von Salzburg: DJe nacht wird schier des himels gast
Bl. 244v-245r = Mönch von Salzburg: MAria m můter raine Maid
Bl. 245r-248v = 'Stiefmutter und Tochter'
Bl. 249r-249v = Jch sag Der tag Den hag
Bl. 249v-250r = Lig still meins hertzen trautt gespil
Bl. 250r-251r = ICh Tummer wachter tritt daher
Bl. 251r = Stand vff Stand vff die nacht ist lang
Bl. 252rv = WAnn ich ansich den liechten tag
Bl. 252v-253r = Vß gutem můt der wachter sang
Bl. 253v-255r = Mein ainigs hail es ist gen tag
Bl. 255rv = ER ist ain sälig man
Bl. 255v-256r = ES warb ain ritter frädenreich
Bl. 256v-257r = AJn traurig man begund sich clagen
Bl. 257r-260r = ICh hort durchklingen süsse
Bl. 260v-261r = DJe nacht die will verpergen sich
Bl. 261r-262v = Ehenheim: JCh raitt ains tags allaine
Bl. 262v-263r = JCh wachter will nun singen
Bl. 263v-264r = JCh wachter můß erwecken
Bl. 264v-265v = Gůt wachter ich bin chomen
Bl. 265v-266v = DJe nacht die will verpergen sich
Bl. 266v-267v = JCh ward durch lieb vmbfangen
Bl. 267v-268v = AJns nachtes mir groß hail beschach
Bl. 268v-269v = WOluff woluff es ist an der zeitt
Bl. 270r-271r = Oswald von Wolkenstein: ES saußt dört her von orient
Bl. 271v = Ain tagweis von Lewsen: ACh wachter mein geselle
Bl. 271v-272r = Gůt wachter mit heller stymme
Bl. 272r-273v = Woluff woluff du werder gast
Bl. 274r-275r = WOlhin zů dir ain gůte nacht
Bl. 275r-276v = JCh hort ain wachter clagen
Bl. 277r = Peter von Arberg: Ich wachter solt erwecken
Bl. 277v-281r = Von hoher art
Bl. 281r-284r = Jörg Schiller: Nun fräent euch ir freche kinder
Bl. 284v-286r = Jvbileus ist vß verchünt
Bl. 286v-287r = 'Greisenklage'
Bl. 287v = WJe schön wie frumm wie wandels frey
Bl. 287v = Wellich gest nit geren bezalen
Bl. 287v = Hört Jr vngeladen gest
Bl. 287v = Wie geren wir all wurden alt
Bl. 287v-288v = Kostenaufstellung für einen Dreipersonenhaushalt: Nota du hußwirt
Bl. 288v-289v = 'Das Hausgeschirr'
Bl. 290r-290v = Mein hertz hat Jm erwelt
Bl. 291r = ICh will gen diser vasennacht
Bl. 291v-292r = Mein hertz das fertt dahin in hochen fräden
Bl. 292r-292v = Ach meiden du vil senende pein
Bl. 292v-293r = Mynneclich vßerwelter
Bl. 293r-293v = JCh raitt ains tags spaciern
Bl. 294r-294v = Die lieb die frät lieplichen
Bl. 294v-295v = Sol ich ye nymmer singen
Bl. 295v = Hilff wvnneclicher süsser May
Bl. 296r = Mönch von Salzburg D 59 (H): Pfuch Römer Lieger claffer
Bl. 296v = Mein lieber hort durch all dein güt
Bl. 297r-297v = Ainig will ich beleiben dein
Bl. 297v-298r = Allein on allen zweifel dein
Bl. 298r-298v = Bis willkommen liebs Jungfräwlin zartt
Bl. 298v = Gesegen dich got liebs fräwlin zart
Bl. 299r = Neujahrsliebeslied: JCh gib mit gantz ze willen dir
Bl. 299r = Verlangen plangen tůt mein hertz
Bl. 299v = Das wetter will vercheren sich
Bl. 300r = Der höchste schatz in diser zeitt
Bl. 300v = JCh brüf wol wer der welt will pflegen
Bl. 300v-301r = Neujahrslied: Zum Newen Jar bin ich beraitt
Bl. 301r-301v = Mein liebste fraw in lieber gir
Bl. 302r = Wes bechümmert nun mein hertze sich
Bl. 302r-302v = Ain wolgeziertes fräwelein
Bl. 302v-303r = Dein allain vnd nyemantz mer
Bl. 303r-303v = JCh lob dich für all dis welt
Bl. 303v = Als meins gemüt
Bl. 304r = Oswald von Wolkenstein Kl. 56, 20-22: JCh brüff gar dick
Bl. 304r-304v = Neujahrslied: Ain säligs Jar zu disem New
Bl. 304v-305r = Der höchste schatz vnd gröste fräd
Bl. 305v = Jch frä mich zu aller stunnd
Bl. 305v-306r = Ach werder May verspät dich nit
Bl. 306r-306v = Neujahrslied: Jch wunsch ir glück und alles gůt
Bl. 306v-307r = Mir ist wol kunt
Bl. 307r-307v = Jn meinem hertzen liebst du mir
Bl. 307v-308r = Hör hordt mein wort
Bl. 308r-308v = Als mein gemüt hatt sich gewandt
Bl. 308v-309r = Gar senlich trag ich täglich pein
Bl. 309r-309v = Merck liebstes lieb ich bin der dein
Bl. 309v = Lieb willig solt du vinden mich
Bl. 310r = Neujahrslied: Mein aller liebstes bedenck all triu
Bl. 310r-310v = Ach schaiden du vil senende not
Bl. 310v = Mein hertz mein můt vnd all mein synn
Bl. 311r = Oswald von Wolkenstein (Kl. Nr. 88): Vier hundert Jar vff erden
Bl. 311v = Erwelte allerliebste Maid
Bl. 311v-312r = Jch leb on trost in ir gewalt
Bl. 312r-312v = Jch wunsch der zarten gelückes vil
Bl. 312v-313r = Was ich von triüen ye fürpracht
Bl. 313r-314r = Oswald von Wolkenstein (Kl. Nr. 91): Früntlicher plick wunder ser meins hertzern schrein
Bl. 314r-314v = Von Pacharach: Wein wein von dem Rein
Bl. 314v-315r = Meiden hat mich ser verwundt
Bl. 315rv = JCh gedenck an sy abe lan
Bl. 315v-316r = Nyemant den andern haben sol
Bl. 316r-317r = JCh bat die aller liebste mein
Bl. 317r-317v = Mit senen bin ich vberladen
Bl. 317v-319v = Neidhart: Lied (h)
Bl. 319v-320r = Neujahrsliebeslied: Der winter hat mit seiner kelt
Bl. 320r-320v = Die vasenacht laßt vns mit fräden loben
Bl. 321r = Mich fräet ynneclichen
Bl. 321v = Woluff ze fräden alle
Bl. 322r = Hett ich nur ain süblin warm
Bl. 322v = Nun grüß dich got du schöns mein lieb
Bl. 323r-323v = Zu fräden darff mich nyemant zelen
Bl. 323v-324r = Der winter will mich berauben
Bl. 324r = Fraw meines hertzen vffenthalt
Bl. 324v = Zart mynnecliches fräwelein
Bl. 324v-325r = Neujahrsliebeslied: Gott grüß dich fraw zu disem Newen Jar
Bl. 325v-326r = Ach ich armer ackermann
Bl. 326r-326v = JCh went ich hett mir vßerwelt
Bl. 326v-327v = Oswald von Wolkenstein Kl 43: Ain wolgeporner edel man
Bl. 328r-329r = Zart fräwlin vein vnd mynneclich
Bl. 329v = Mönch von Salzburg: Allmächtiger got herr Jhesu Crist (H)
Bl. 330r = Ach herre got
Bl. 330r-330v = Praun plaw vnd weiß
Bl. 330v-331r = JCh hett ain frawen in hertzen holt
Bl. 331r-331v = JCh will mich fräen aine
Bl. 331v-332r = JCh hab bißher nit recht gewest
Bl. 332r-333r = Der May vnd auch die summerzeitt
Bl. 333v = JCh hett mir ain půlen vserkoren
Bl. 334r = Mein hort můß ich mich schaiden
Bl. 334v = Wilt du ye nit beleiben
Bl. 335r = Mein hort ich můß mich schaiden
Bl. 335v-336v = Nit trag dein trauren lange
Bl. 336v-340v = Der elende Knabe: 'Der Minne Freund und Leid'
Bl. 340v-342r = Suchensinn: Zwei Lieder (Hä)
Bl. 342r-343r = Jöriger: AJn schöne liebe Junckfraw her
Bl. 343r-344r = Jöriger: AJn zartes fräwlin waidenlich
Bl. 344v-345r = Jöriger: JCh haiß es wol ain grosse not
Bl. 345r-347v = Muskatblut, Groote 26: AJn Junckfraw aller tugent
Bl. 347v-349r = Muskatblut, Groote 27: MAria muter raine Magt
Bl. 349r-350r = Muskatblut, Groote 53: JCh frä mich das ich ye gesach
Bl. 350v-351r = Muskatblut, Groote 13: AJn Jungfraw zart
Bl. 351v-352v = Muskatblut, Groote 17: SO gar suptil
Bl. 352v-355r = Muskatblut, Groote 28: HErtz můt nicht rast
Bl. 355r-357r = Muskatblut, Groote 6: MAid aller ern
Bl. 357r-358v = Muskatblut, Groote 62: AJn purdin ich
Bl. 358v-359v = Muskatblut, Groote 37: JR mündlin rott
Bl. 359v = Datierung und Signatur der Schreiberin Clara Hätzlerin
Blattgröße 315 x 210 mm
Entstehungszeit 1470/71 (Brandis S. 257); geschrieben von Klara Hätzlerin (Müller/Bennewitz/Spechtler S. 526)
Schreibort Augsburg (Müller/Bennewitz/Spechtler S. 526)
Abbildung
Literatur
(in Auswahl)
  • Carl Haltaus (Hg.), Liederbuch der Clara Hätzlerin (Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur 8), Quedlinburg/Leipzig 1840 (Neudruck mit einem Nachwort von Hanns Fischer, Berlin 1966). [online: Ausgabe von 1840]
  • Friedrich Zarncke (Hg.), Der deutsche Cato. Geschichte der deutschen Übersetzungen der im Mittelalter unter dem Namen Cato bekannten Distichen bis zur Verdrängung derselben durch die Übersetzung Seb. Brants am Ende des 15. Jahrh., Leipzig 1852, S. 16 (Sigle r). [online]
  • Emil Pflug, Suchensinn und seine Dichtungen (Germanistische Abhandlungen 32), Breslau 1908, S. 5f. (Nr. 3). [online]
  • František Michálek Bartoš, Soupis rukopisů Národního Musea v Praze / Catalogus codicum manu scriptorum Musaei Nationalis Pragensis, Bd. 2: Codices praeter Bohemicos, Orientales, Palaeoslavicos complectens, Prag 1927, S. 131 (Nr. 2604). [online]
  • Heinrich Niewöhner (Hg.), Die Gedichte Heinrichs des Teichners, Bd. I (Gedicht Nr. 1-282) (Deutsche Texte des Mittelalters 44), Berlin 1953, S. XV.
  • Thomas Perry Thornton (Hg.), Höfische Tischzuchten. Nach den Vorarbeiten Arno Schirokauers (Texte des späten Mittelalters 4), Berlin 1957, S. 76 (Nr. 10) und S. 66-71 (Ausgabe von Bl. 211v-214v, nach Haltaus [1840]?).
  • Arend Mihm, Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter (Germanische Bibliothek, 3. Reihe), Heidelberg 1967, S. 140.
  • Tilo Brandis, Mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und mittelniederländische Minnereden. Verzeichnis der Handschriften und Drucke (MTU 25), München 1968, S. 257f.
  • Edward Schröder (Hg.), Kleinere Dichtungen Konrads von Würzburg, Bd. I: Der Welt Lohn, Das Herzmaere, Heinrich von Kempten, 10. Auflage mit einem Nachwort von Ludwig Wolff, Dublin/Zürich 1970, S. XVIII.
  • Franz Viktor Spechtler (Hg.), Die geistlichen Lieder des Mönchs von Salzburg (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker 51 [175]), Berlin/New York 1972, S. 54f. (Nr. 8).
  • Stephanie Cain Van D'Elden, Peter Suchenwirt and heraldic poetry (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 9), Wien 1976, S. 104.
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 148f. u.ö.
  • Ingeborg Glier, Hätzlerin, Klara, in: 2VL 3 (1981), Sp. 547-549 + 2VL 11 (2004), Sp. 593.
  • Burghart Wachinger, Liebe und Literatur im spätmittelalterlichen Schwaben und Franken. Die Augsburger Sammelhandschrift der Clara Hätzlerin, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 56 (1982), S. 386-406 [wieder in: Ders., Lieder und Liederbücher. Gesammelte Aufsätze zur mittelhochdeutschen Lyrik, Berlin/New York 2011, S. 395-415 (mit Nachtrag)].
  • Hanns Fischer, Studien zur deutschen Märendichtung, 2., durchgesehene und erweiterte Auflage, besorgt von Johannes Janota, Tübingen 1983, S. 290.
  • Hans-Dieter Mück, Zur Verfasserschaft der sog. 'Greisenklage'. In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein Gesellschaft 3 (1984/85), S. 267-278, hier S. 274 (Nr. 4).
  • Frieder Schanze, Meisterliche Liedkunst zwischen Heinrich von Mügeln und Hans Sachs, Bd. II: Verzeichnisse (MTU 83), München 1984, S. 223-225.
  • Jörn Reichel, Der Spruchdichter Hans Rosenplüt. Literatur und Leben im spätmittelalterlichen Nürnberg, Stuttgart 1985, S. 243f. (Nr. 30).
  • Hans-Joachim Ziegeler, Erzählen im Spätmittelalter. Mären im Kontext von Minnereden, Bispeln und Romanen (MTU 87), München 1985, S. 499-501 (Nr. 12, 17).
  • Claudia Brinker, Von manigen helden gute tat. Geschichte als Exempel bei Peter Suchenwirt (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 30), Bern u.a. 1987, S. 28 (mit falscher Signatur).
  • Frieder Schanze, Schiller, Jörg, in: 2VL 8 (1992), Sp. 666-670, hier Sp. 667.
  • Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder des 12. bis 18. Jahrhunderts, hg. von Horst Brunner und Burghart Wachinger unter Mitarbeit von Eva Klesatschke u.a., Bd. 1: Einleitung, Überlieferung [darin S. 59-318: Handschriftenverzeichnis, bearbeitet von Eva Klesatschke und Frieder Schanze], Tübingen 1994, S. 247.
  • Dieter Harmening, Tischzuchten, in: 2VL 9 (1995), Sp. 941-947, hier Sp. 946.
  • Christoph März (Hg.), Die weltlichen Lieder des Mönchs von Salzburg. Texte und Melodien (MTU 114), Tübingen 1999, S. 86f.
  • Albrecht Classen, Die deutschen Liederbücher des 15. und 16. Jahrhunderts. Kritische Sichtung eines spätmittelalterlichen Sammlungstypus, in: Textsortentypologien und Textallianzen von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Akten zum Internationalen Kongress in Berlin, 21. bis 25. Mai 2003, unter Mitarbeit von Claudia Wich-Reif hg. von Franz Simmler (Berliner Sprachwissenschaftliche Studien 6), Berlin 2004, S. 43-78, hier S. 58-60.
  • Susanne Homeyer, Inta Knor, Hans-Joachim Solms, Überlegungen zur Neuedition des sogenannten 'Liederbuches der Clara Hätzlerin' nach den Handschriften Prag, X A 12, der 'Bechsteinschen Handschrift' (Halle, 14 A 39) und Berlin, mgf 488, in: Deutsche Liebeslyrik im 15. und 16. Jahrhundert. 18. Mediävistisches Kolloquium des Zentrums für Mittelalterstudien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am 28. und 29. November 2003, hg. von Gert Hübner (Chloe. Beihefte zum Daphnis 37), Amsterdam/New York 2005, S. 65-81.
  • Silvia Ranawake, Compilers and Users of Medieval German Song Collections (1250-1500), in: Courtly Arts and the Art of Courtliness. Selected Papers from the Eleventh Triennial Congress of the International Courtly Literature Society. University of Wisconsin-Madison, 29 July - 4 August 2004, ed. by Keith Busby, Christopher Kleinhenz, Cambridge 2006, S. 553-572.
  • Susanne Homeyer, Inta Knor, Hans-Joachim Solms, Vorlagenreflexe und Edition. Zur Vorlage-Kopie-Beziehung der Handschriftengruppe um das sogenannte Liederbuch der Clara Hätzlerin, in: Edition und Sprachgeschichte. Baseler Fachtagung 2.-4. März 2005, hg. von Michael Stolz u.a. (Beihefte zu editio 26), Tübingen 2007, S. 141-153.
  • Ulrich Müller, Ingrid Bennewitz, Franz Viktor Spechtler (Hg.), Neidhart-Lieder. Texte und Melodien sämtlicher Handschriften und Drucke, Bd. 3: Kommentare zur Überlieferung und Edition der Texte und Melodien in Band 1 und 2, Erläuterungen zur Überlieferung und Edition, Bibliographien, Diskographie, Verzeichnisse und Konkordanzen (Salzburger Neidhart-Edition 3), Berlin/New York 2007, S. 526f.
  • Inta Knor, Das Liederbuch der Clara Hätzlerin als Dokument urbaner Kultur im ausgehenden 15. Jahrhundert. Philologische Untersuchung zum Textbestand in den Handschriften Prag Nationalmuseum, X A 12, der Bechsteinschen Handschrift (Halle/S. 14 A39) und Streuüberlieferung (Schriften zum Bibliotheks- und Büchereiwesen in Sachsen-Anhalt 90), Halle (Saale) 2008.
  • Michael Baldzuhn, Schulbücher im Trivium des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Verschriftlichung von Unterricht in der Text- und Überlieferungsgeschichte der 'Fabulae' Avians und der deutschen 'Disticha Catonis', 2 Bde. (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 44/1.2 [278/1.2]), Berlin/New York 2009, S. 931 u. 1079 (Reg.).
  • Stefan Matter, Was liest man, wenn man in Minneredenhandschriften liest? Exemplarische Lektüren des 'Ironischen Frauenpreises' (Brandis 22) in der Prager Handschrift des sog. 'Liederbuches der Klara Hätzlerin', in: Lesevorgänge. Prozesse des Erkennens in mittelalterlichen Texten, Bildern und Handschriften, hg. von Eckart Conrad Lutz, Martina Backes und Stefan Matter (Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen 11), Zürich 2010, S. 283-313 mit S. 688-693 (Abb. 86-91).
  • Manfred Kern, Im Dickicht mit Frau Ehre. Zur Verwilderung in der spätmittelalterlichen Lyrik am Beispiel von Jörg Schillers 'Maienweise', in: "Ieglicher sang sein eigen ticht". Germanistische und musikwissenschaftliche Beiträge zum deutschen Lied im Spätmittelalter, hg. von Christoph März (†), Lorenz Welker und Nicola Zotz (Elementa Musicae 4), Wiesbaden 2011, S. 13-30, bes. S. 27-30.
  • Michal Dragoun, Mittelalterliche deutschsprachige Handschriften in der Bibliothek des Nationalmuseums in Prag, in: Manuscripta germanica. Deutschsprachige Handschriften des Mittelalters in Bibliotheken und Archiven Osteuropas, hg. von Astrid Breith u.a. (ZfdA. Beiheft 15), Stuttgart 2012, S. 215-224, hier S. 219.
  • Jens Haustein, Rose und Lilie, Karfunkel und Saphir. Zum Taghorn (Ha I,24) aus dem 'Liederbuch' der Clara Hätzlerin, in: Grundlagen. Forschungen, Editionen und Materialien zur deutschen Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, hg. von Rudolf Bentzinger, Ulrich-Dieter Oppitz und Jürgen Wolf (ZfdA. Beiheft 18), Stuttgart 2013, S. 363-371.
  • Susanne Homeyer und Inta Knor, Über die Bedeutung der Materialität für Edition und Interpretation am Beispiel der Streuüberlieferung Oswalds von Wolkenstein im Rahmen der Neuedition des Liederbuches der Clara Hätzlerin, in: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 19 (2012/2013), S. 377-388.
  • Jacob Klingner und Ludger Lieb, Handbuch Minnereden. Mit Beiträgen von Iulia-Emilia Dorobanţu, Stefan Matter, Martin Muschick, Melitta Rheinheimer und Clara Strijbosch, 2 Bde., Berlin/Boston 2013, Bd. 2, S. 117f. (Pr2).
  • Michael Baldzuhn, 'Disticha Catonis' - Datenbank der deutschen Übersetzungen. [online]
  • ENRICH - Manuscriptorium [>>Erweiterte Suche: Shelf-mark, Identifier]: X A 12. [online]
  • Marburger Repertorium der Freidank-Überlieferung [online]
Archivbeschreibung vorhanden
Ergänzender Hinweis Die Handschrift wird z. Zt. von einer Forschergruppe im Rahmen des DFG-Projektes Liederbuch der Clara Hätzlerin (Neuedition) bearbeitet (vgl. Projektvorstellung.
Für die Projektleitung ist Prof. Dr. Hans-Joachim Solms (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Jens Haustein (Friedrich-Schiller-Universität Jena) zuständig; weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Dr. Susanne Homeyer und Dr. Inta Knor.
  Mitteilungen von Jens Haustein, Susanne Homeyer, Inta Knor, Gisela Kornrumpf, Irina Merten, Sine Nomine
cg, März 2014

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