Aufbewahrungsort Leipzig, Universitätsbibl., Ms. Apel 8
[früher Ms. 1709; davor Halle (Saale), Universitäts- und Landesbibl., Cod. 14 A 39; davor Privatbesitz Ludwig Bechstein, Meiningen]
Codex 390 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Vorbemerkung: Im Minnereden-Teil folgt die Titelgebung jeweils der 2. Auflage des Verfasserlexikons. Im Lied-Teil (d.h. bei den Tageliedern und Liebesliedern), der viele anonyme Texte überliefert, werden die Initien (in der Graphie von B) geboten. Um Identifizierungen zu erleichtern, wird zusätzlich die Numerierung von Haltaus (1840) angefügt.
Da die Handschrift seit 1885 bis zu ihrer Wiederauffindung 2004 als verschollen galt, basieren die bislang gängigen (und jetzt nicht mehr gültigen!) Blattangaben bei Brandis (1968) und Mück (1980) auf den Angaben zur Bechsteinschen Handschrift in der Edition von Karl Haltaus (1840) zum Liederbuch der Clara Hätzlerin.
Bl. 1r-2v = Register (über die Minnetextsammlung vgl. sog. Liederbuch der Clara Hätzlerin)
Bl. 4r-128v = Hermann von Sachsenheim: 'Die Mörin' (F)
Bl. 129r-390v = Minnetextsammlung (vgl. sog. Liederbuch der Clara Hätzlerin):
Minnereden
Bl. 129r-130r = 'Die acht Farben', hier: Von allerlay varbenn (Ha. II,19)
Bl. 130r-132v = 'Lob der grünen Farbe' (Ha. II,20)
Bl. 132v-137r = 'Die sechs Farben' I (Ha. II,21)
Bl. 138r-142r = 'Lob der Frauen' I (Ha. II,1)
Bl. 142r-153r = 'Die Beichte einer Frau' (Ha. II,2)
Bl. 153r-156v = 'Verschwiegene Liebe' (Ha. II,3)
Bl. 157r-159v = 'Der schwere Traum' (Ha. II,4)
Bl. 160r-166r = 'Der Traum' (Ha. II,5)
Bl. 166r-170v = 'Die rechte Art der Minne' (Ha. II,6)
Bl. 170v-176v = 'Der unentwegte Liebhaber' (Ha. II,7)
Bl. 176v-184r = 'Die Beständige und die Wankelmütige' (Ha. II,8)
Bl. 184r-188r = 'Streitgespräch zweier Frauen über die Minne' (Ha. II,9)
Bl. 188r-190v = Gozold: 'Der Liebesbrief' (Ha. II,10)
Bl. 190v-194r = 'Der erste Buchstabe der Geliebten' (Ha. II,11)
Bl. 194r-195v = Heinrich der Teichner, Nr. 640: Merck unnd hörr ein yeglich man (Ha. II,12)
Bl. 195v-198v = 'Wer kann allen recht tun?' (Ha. II,13)
Bl. 198v-211r = 'Schloß Immer' (Ha. II,14)
Bl. 211r-212r = 'Die Harre' (Ha. II,15)
Bl. 212v-215v = 'Die Heimkehr des gefangenen Geliebten' (Ha. II,16)
Bl. 215v-218v = 'Was Blütenfarben bedeuten' (Ha. II,17)
Bl. 218v-222r = 'Die beiden Schwestern' (Ha. II,18)
Bl. 222r-226v = 'Was allerlei Blätter bedeuten' (Ha. II,22)
Bl. 226v- 236r = Konrad von Würzurg: 'Herzmaere' (Ha. II,23)
Bl. 236r-237v = 'Belehrung eines jungen Mannes' (Ha. II,24)
Bl. 237v-242v = 'Die Minneburg' (Reimfassung) A [Auszug: v. 2399-2644] (Ha. II,25)
Bl. 242v-243r = Rätsel: Ain rättnusz (Ha. II,26)
Bl. 243r-248v = 'Besuch bei der Geliebten' (Ha. II,27)
Bl. 249r-251r = Heinrich der Teichner, Nr. 119: Frauenklage (Ha. II,28)
Bl. 251r-256r = 'Das Strohkränzlein' (Ha. II,29)
Bl. 256r-259v = 'Das Meiden' (Ha. II,30)
Bl. 259v-260v = 'Das Scheiden' (Ha. II,31)
Bl. 260v-261r = 'Abschiedsgruß' (Ha. II,32)
Bl. 261v-264v = 'Die goldene Fessel' (Ha. II,33)
Bl. 264v-265v = 'Neujahrsgruß auf 1441' (Ha. II,34)
Bl. 265v-266r = 'Neujahrsgruß auf 1442' (Ha. II,35)
Bl. 266r-267r = 'Neujahrsgruß auf 1443' (Ha. II,36)
Bl. 267r-268r = 'Neujahrsgruß auf 1444' (Ha. II,37)
Bl. 268v-269r = 'Neujahrsgruß auf 1445' (Ha. II,38)
Bl. 269r-270r = 'Neujahrsgruß auf 1446' (Ha. II,39)
Bl. 270v-271v = 'Neujahrsgruß auf 1447' (Ha. II,41)
Bl. 271v-274r = Quodlibet (Ha. II,42)
Bl. 274v-278r = Peter Suchenwirt: 'Das Würfelspiel' (Ha. II,43)
Bl. 278r-278v = 'Klage eines verlassenen Liebhabers' (Ha. II,44)
Bl. 278v-285v = 'Die versuchte Treue' (Ha. II,45)
Bl. 285v-288r = 'Minneklage eines Mannes' (Ha. II,46)
Bl. 288r-292v = 'Herz und Leib' (Ha. II,47)
Bl. 293r-294r = 'Liebesklage eines Mannes' (Ha. II,48)
Bl. 294r-296v = 'Sehnsuchtsklage einer Frau' (Ha. II,49)
Bl. 297r-304v = 'Wahre und falsche Liebe' (Ha. II,56)
Bl. 304v-312r = 'Der Maienkranz' (Ha. II,57)
Bl. 312r-320v = 'Der Minne Regel' (Ha. II,58)
Bl. 320v-328r = 'Der Krautgarten' (Ha. II,59)
Bl. 328r-332r = 'Mai und August' (Ha. II,60)
Tagelieder
Bl. 333r-333v = Jch sag der tag, den hag (Ha. I,1)
Bl. 334r-334v = Lig still meines hertze traut gespill (Ha. I,2)
Bl. 334v-336r = Jch tumer wachter tritt da her (Ha. I,3)
Bl. 336r-337r = Stant auff stant auff die nacht ist lang (Ha. I,4)
Bl. 337r-337v = Wan ich an sich den lichten tag (Ha. I,5)
Bl. 338r-339r = Auß guttem mut der wachter sang (Ha. I,6)
Bl. 339r-341r = Mein einiges heil es ist gen tag (Ha. I,7)
Bl. 341r-342r = Er ist ein selig man (Ha. I,8)
Bl. 342r-343r = Es warb ein ritter freudenreich (Ha. I,9)
Bl. 343r-344r = Ein traurig man begund sich klagen (Ha. I,10)
Bl. 344r-349r = Ich hort durch klingen suesse (Ha. I,11)
Bl. 349r-350r = Die nacht die will verperge sich (Ha. I,12)
Bl. 350r-352r = Ehenheim: Ich reit eins tags alleine (Ha. I,13)
Bl. 352r-353r = Jch wachter will nun singen (Ha. I,14a)
Bl. 353r-354v = Jch wachter muss erwecken (Ha. I,14b)
Bl. 354v-355v = Gut wachter ich bin kommen (Ha. I,15)
Bl. 355v-357r = Die nacht die will verbergen sich (Ha. I,16)
Liebeslieder
Bl. 357r-357v = Hilff wünniclicher süßßer mey (Ha., I,44)
Bl. 357v-358r = Mönch von Salzburg: W45: Pfuch rumer lieger klaffer (Ha. I,45)
Bl. 358r-358v = Mein lieber hort durch all dein gutt (Ha. I,46)
Bl. 358v-359v = Einig will ich bleiben dein (Ha. I,47)
Bl. 359v-360r = Allein an zweiffell dein (Ha. I,48)
Bl. 360r-360v = Bis willkomen liebs iunckfrewelein zart (Ha. I,49)
Bl. 360v-361v = Gesegen dich got liebs frewelein zart (Ha. I,50)
Bl. 361r-361v = Neujahrsliebeslied: Jch gib mich gantz zte willen dir (Ha. I,51)
Bl. 361v-361v = Verlange pangen thut mein hertz (Ha. I,52)
Bl. 361v-362r = Das wetter will vercheren sich (Ha. I,53)
Bl. 362r-363r = Der höchste schatz in dises zeit (Ha. I,54)
Bl. 363r-363r = Jch brüf woll wer der welt will pflegen (Ha. I,55)
Bl. 363r-363v = Ein Newes Jar: Zum newen iar bin ich bereitt (Ha. I,56)
Bl. 363v-364v = Mein liebste fraw in liber gir (Ha. I,57)
Bl. 364v-364v = Wes bekümert nun mein hertz sich (Ha. I,58)
Bl. 364v.365r = Ein woll geziertes frewelein (Ha. I,59)
Bl. 365r-365v = Dein allein vnnd niemandts mer (Ha. I,60)
Bl. 365v-366r = Jch fass lob dich fraw für all dis welt (Ha. I,61)
Bl. 366r-366v = Als mein gemüt (Ha. I,62)
Bl. 366v-367r = Oswald von Wolkenstein (Kl. 56, v. 20-22): Ich brueff gar dick (Ha. I,63)
Bl. 367r-367v = Ejn seligs iar zu diesem new (Ha. I,64)
Bl. 368r-368v = Der hoechste schatz vnnd größte freud (Ha. I,65)
Bl. 368v-369r = Jch freu mich ztu aller stund (Ha. I,66)
Bl. 369r-369v = Ach werder mey verspet dich nit (Ha. I,67)
Bl. 369v-370r = Jch wunsch ir glück vnd alles gut (Ha. I,68)
Bl. 370r-370v = Mir ist woll kund (Ha. I,69)
Bl. 370v-371r = Jn meinem hertzen liebst du mir (Ha. I,70)
Bl. 371r-371v = Hör hort mein wort (Ha. I,71)
Bl. 371v-372r = Als mein gemüt hat sich gewant (Ha. I,72)
Bl. 372r-372v = Gar senlich trag ich teglich pein (Ha. I,73)
Bl. 373r = Merck liebstes lieb ich bin der dein (Ha. I,74)
Bl. 373r-373v = Lieb willig soltu finden mich (Ha. I,75)
Bl. 373v-374r = Mein aller liebstes gedenck all trew (Ha. I,76)
Bl. 374r = Ach scheiden du vil sende not (Ha. I,77)
Bl. 374r-374v = Mein hertz mein mut vnd all mein synn (Ha. I,78)
Bl. 374v-375r = Oswald von Wolkenstein (Kl. 88): Jerhundert iar auf erden (Ha. I,79)
Bl. 375r-375v = Erwelte allerliebste meyd (Ha. I,80)
Bl. 375v-376r = Ich leb an trost in ir gewalt (Ha. I,81)
Bl. 376r-376v = Ich wunsch der ztarten glückes vil (Ha. I,82)
Bl. 376v-377r = Was ich von trewen ye fürbracht (Ha. I,83)
Bl. 377r-378v = Oswald von Wolkenstein (Kl. 91): Friuntlich blick (Ha. I,84)
Bl. 378v-379r = Von pacharach: wein wein von dem rein (Ha. I,85)
Bl. 379r-379v = Meiden hat mich ser verwunt (Ha. I,86)
Bl. 379v-380r = Jch gedenck an sie an abelan (Ha. I,87)
Bl. 380r-382v = Des meyen wunnerbernde zeit (Ha. I,91) = Neidhart: Lied (r)
Bl. 383r-383v = Der winter hat mit seiner kelt (Ha. I,92)
Bl. 383v-384v = Die vassenacht leßt vns mit freuden loben (Ha. I,93)
Bl. 385r-385r = Mich frewet Jnneglichen (Ha. I,94)
Bl. 385r-385v = Woll auf zte freuden alle (Ha. I,95)
Bl. 385v-386r = Hett ich nur ein stüblin warm (Ha. I,96)
Bl. 386r-386v = Nun grüße dich gott du schöns mein lieb (Ha. I,97)
Bl. 386v-387v = Ztu freuden darf mich niermandt ztelen (Ha. I,98)
Bl. 387v-388r = Der winter will berawben meiner freud (Ha. I,99)
Bl. 388r-388v = Frawe meines hertzen auffenthallt (Ha. I,100)
Bl. 388v = Zart mynnigliches frewelein (Ha. I,101)
Bl. 388v-389v = Got grueß dich fraw ztu disem newen iar (Ha. I,102)
Bl. 389v-390v = Mein mut ist mir betrübet [Titel: "Zu guter nacht". Dieser Text, der nicht in der Hs. Prag, Nationalmuseum, Cod. X A 12 überliefert ist, ist separat ediert bei Karl Haltaus: Gedicht der Klara Hätzlerin. Mitgetheilt von Herrn Dr. Karl Haltaus, Lehrer an der Thomasschule zu Leipzig, Berichte vom Jahre 1840 an die Mitglieder der Dt. Gesellschaft zur Erforschung vaterländischer Sprache und Altertümer in Leipzig, S. 44f.]
Entstehungszeit um 1512, Register 1520
Schreibsprache nordfrk. Bereich (Mackert S. 488)
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Codex
  • Homeyer/Knor/Solms [2005] S. 78-81
  • Homeyer/Knor/Solms [2007] S. 151-153 (Abb. 1-3) [= Bl. 153r, 373r, 350r]
  • Matter [2013] S. 1* (Abb. 1) [= Bl. 296v/297r], Farbabb.
Literatur
(in Auswahl)
  • Carl Haltaus, IV. Gedicht der Klara Hätzlerin, in: Bericht vom Jahre 1839 an die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung Vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig, Leipzig 1839, S. 44f. [online]
  • Carl Haltaus (Hg.), Liederbuch der Clara Hätzlerin (Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur 8), Quedlinburg/Leipzig 1840 (Neudruck mit einem Nachwort von Hanns Fischer, Berlin 1966), bes. S. XXXVIII-LVIII (mit Verzeichnis von Lesarten, einzelnen Stücken usw.). [online: Ausgabe von 1840]
  • Tilo Brandis, Mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und mittelniederländische Minnereden. Verzeichnis der Handschriften und Drucke (MTU 25), München 1968, S. 211-213.
  • Horst Dieter Schlosser (Hg.), Hermann von Sachsenheim: Die Mörin. Nach der Wiener Handschrift ÖNB 2946 hg. und kommentiert (Deutsche Klassiker des Mittelalters 3), Wiesbaden 1974.
  • Stephanie Cain Van D'Elden, Peter Suchenwirt and heraldic poetry (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 9), Wien 1976, S. 104.
  • Burghart Wachinger, Liebe und Literatur im spätmittelalterlichen Schwaben und Franken. Die Augsburger Sammelhandschrift der Clara Hätzlerin, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 56 (1982), S. 386-406 [wieder in: Ders., Lieder und Liederbücher. Gesammelte Aufsätze zur mittelhochdeutschen Lyrik, Berlin/New York 2011, S. 395-415 (mit Nachtrag)], hier S. 398 und 415 (Wiederabdruck).
  • Hanns Fischer, Studien zur deutschen Märendichtung, 2., durchgesehene und erweiterte Auflage, besorgt von Johannes Janota, Tübingen 1983, S. 285.
  • Claudia Brinker, Von manigen helden gute tat. Geschichte als Exempel bei Peter Suchenwirt (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 30), Bern u.a. 1987, S. 28.
  • Christoph März (Hg.), Die weltlichen Lieder des Mönchs von Salzburg. Texte und Melodien (MTU 114), Tübingen 1999, S. 63f.
  • Christoph Mackert, Wieder aufgefunden. Bechsteins Handschrift der 'Mörin' Hermanns von Sachsenheim und des sog. 'Liederbuchs der Klara Hätzlerin', in: ZfdA 133 (2004), S. 486-488.
  • Susanne Homeyer, Inta Knor, Hans-Joachim Solms, Überlegungen zur Neuedition des sogenannten 'Liederbuches der Clara Hätzlerin' nach den Handschriften Prag, X A 12, der 'Bechsteinschen Handschrift' (Halle, 14 A 39) und Berlin, mgf 488, in: Deutsche Liebeslyrik im 15. und 16. Jahrhundert. 18. Mediävistisches Kolloquium des Zentrums für Mittelalterstudien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am 28. und 29. November 2003, hg. von Gert Hübner (Chloe. Beihefte zum Daphnis 37), Amsterdam/New York 2005, S. 65-81.
  • Susanne Homeyer, Inta Knor, Hans-Joachim Solms, Vorlagenreflexe und Edition. Zur Vorlage-Kopie-Beziehung der Handschriftengruppe um das sogenannte Liederbuch der Clara Hätzlerin, in: Edition und Sprachgeschichte. Baseler Fachtagung 2.-4. März 2005, hg. von Michael Stolz u.a. (Beihefte zu editio 26), Tübingen 2007, S. 141-153.
  • Ulrich Müller, Ingrid Bennewitz, Franz Viktor Spechtler (Hg.), Neidhart-Lieder. Texte und Melodien sämtlicher Handschriften und Drucke, Bd. 3: Kommentare zur Überlieferung und Edition der Texte und Melodien in Band 1 und 2, Erläuterungen zur Überlieferung und Edition, Bibliographien, Diskographie, Verzeichnisse und Konkordanzen (Salzburger Neidhart-Edition 3), Berlin/New York 2007, S. 529 (die Hs. wird in dieser Publikation noch als verschollen betrachtet).
  • Brigitte Pfeil, Katalog der deutschen und niederländischen Handschriften des Mittelalters in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) (Schriften zum Bibliotheks- und Büchereiwesen in Sachsen-Anhalt 89/1.2), Halle (Saale) 2007, S. 224-230.
  • Inta Knor, Das Liederbuch der Clara Hätzlerin als Dokument urbaner Kultur im ausgehenden 15. Jahrhundert. Philologische Untersuchung zum Textbestand in den Handschriften Prag Nationalmuseum, X A 12, der Bechsteinschen Handschrift (Halle/S. 14 A39) und Streuüberlieferung (Schriften zum Bibliotheks- und Büchereiwesen in Sachsen-Anhalt 90), Halle (Saale) 2008.
  • Jacob Klingner und Ludger Lieb, Handbuch Minnereden. Mit Beiträgen von Iulia-Emilia Dorobanţu, Stefan Matter, Martin Muschick, Melitta Rheinheimer und Clara Strijbosch, 2 Bde., Berlin/Boston 2013, Bd. 2, S. 90f. (Lg4).
  • Stefan Matter, Reden von der Minne. Untersuchungen zu Spielformen literarischer Bildung zwischen verbaler und visueller Vergegenwärtigung anhand von Minnereden und Minnebildern des deutschsprachigen Spätmittelalters (Bibliotheca Germanica 59), Tübingen 2013, S. 1* (Abb. 1).
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Die Handschrift wird z. Zt. von einer Forschergruppe bearbeitet: Für die Projektleitung ist neben Prof. Dr. Hans-Joachim Solms (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) auch Prof. Dr. Jens Haustein (Friedrich-Schiller-Universität Jena) zuständig; weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Dr. Susanne Homeyer und Dr. Inta Knor.
Das Projekt 'Editorische Erschließung der Bechsteinschen Handschrift. Edition einer Minnetextsammlung (Minnereden und Minnelieder) nach der wieder gefundenen Bechsteinschen Handschrift (Halle, ULB, 14 A 39, künftig Leipzig, UB Ms 1709)' ist ein Teilaspekt der Neuedition des Liederbuches der Clara Hätzlerin, die im Rahmen eines DFG-Projektes z. Zt. durch diese Arbeitsgruppe vorbereitet wird (vgl. Projektvorstellung).
Ebenso wird eine Neuausgabe der Mörin Hermanns von Sachsenheim vorbereitet, die die wiederaufgefundene Bechsteinsche Handschrift (Hs. F) und die Handschrift Berlin, mgq 1899 erstmalig berücksichtigt.
Die Übermittlung der aktuellen Signatur verdanken wir einer Mitteilung von Katrin Sturm (Leipzig) vom 14.6.2011.
  Mitteilungen von Reinhard Berron, Klaus Graf, Gisela Kornrumpf, Sine Nomine
Susanne Homeyer / Inta Knor / Hans-Joachim Solms (Halle/Saale), Juni 2014

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