Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

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Handschriftenbeschreibung 10132

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
München, Staatsbibl., Cgm 4485Codex337 Blätter

Inhalt 

Betrachtungen und Gebetsanweisungen zu den Meßtexten vom 1. Advent bis Ostersamstag

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße160 x 108 mm
Schriftraum120-125 x 70-75 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl23-25
Besonderheiten"Inhalt und Mundart weisen auf ein nordbairisches Klarissenkloster (Nürnberg, St. Klara?) als Entstehungsort ... Die Hs. ist für ein Berbelein geschrieben ... Später im Münchner Pütrichkloster." Bl. 47-48 kolorierte Federzeichnung, Jesuskind in Blumenkranz, 16. Jh. (Schneider S. 174)
Entstehungszeit1. Viertel 16. Jh. (Schneider S. 173)
Schreibsprachenordbair. (Schneider S. 174)

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildung des Codex
Literatur
(Hinweis)
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Handschriften aus Cgm 4001-5247 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,7), Wiesbaden 1996, S. 173f. [online]
  • Florian Sepp, Bettina Wagner und Stephan Kellner, Handschriften und Inkunabeln aus süddeutschen Frauenklöstern in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in: Nonnen, Kanonissen und Mystikerinnen. Religiöse Frauengemeinschaften in Süddeutschland. Beiträge zur interdisziplinären Tagung vom 21. bis 23. September 2005 in Frauenchiemsee, hg. von Eva Schlotheuber, Helmut Flachenecker und Ingrid Gardill (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instiuts für Geschichte 235; Studien zur Germania Sacra 31), Göttingen 2008, S. 317-372, hier S. 354, 361.
Archivbeschreibungvorhanden
Klaus Graf (Aachen)/cb, März 2021