Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

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Handschriftenbeschreibung 20689

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Salzburg, Stiftsbibl. Nonnberg, Cod. 23 A+ 29 (früher 23 A 24; 26 A* 14)Codex108 Blätter

Inhalt 

Bl. 1r-87v = 'Büchlein der Reformierung eines geistlichen Menschen' 
Bl. 88r-100r = Spruchsammlung   
Bl. 100r–104v = Johannes von Indersdorf: Aus der zweiten Spruchsammlung der 'Fürstenlehren'   
Bl. 105r–107v = Spruchsammlung über das Schweigen   
Bl. 106v-108v = Aus der Spruchsammlung des Engelhart von Ebrach

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße90 x 66 mm
Schriftraum69-71 x 43-44 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl14-15
BesonderheitenBesitzerin im 16. Jh.: Maria salleme fon sulltz (Bl. 2r marginal)
Entstehungszeit2. Hälfte 15. Jh. (Hayer/Schwembacher S. 107)
Schreibsprachenordbair. (Hayer/Schwembacher S. 107)
SchreibortRegensburg? (Hayer S. 107)

Forschungsliteratur 

Literatur
(Hinweis)
  • Gerold Hayer und Manuel Schwembacher unter Mitarbeit von Friedrich Adomeit und Susanne Lang, Die mittelalterlichen Handschriften des Stiftes Nonnberg in Salzburg (Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 501; Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters II,7). Wien 2018, S. 107-109. [online]
ArchivbeschreibungRichard Newald (1926) 3 Bll.
Ergänzender HinweisDie Nonnberger Handschriften wurden im 20. Jh. mehrfach umsigniert. In der Schlagzeile angeführt werden - soweit bekannt - die heute gültige Signatur sowie in runden Klammern die in den Jahren 1935 und 1926 (vgl. die Archivbeschreibungen) gültigen Signaturen; weitere in der Sekundärliteratur verzeichnete Signaturen werden nur bei den bibliographischen Angaben genannt.   
Zur Überlieferung des 'Büchleins der Reformierung eines geistlichen Menschen' in Handchriften und Drucken vgl. Klaus Graf in Archivalia vom 25. November 2018.
Mitteilungen von Klaus Graf, Gerold Hayer
Jürgen Wolf, Juli 2022